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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zur beruflichen Wiedereingliederung Genesener nach dem sogenannten kollegialen System


Autor/in:

Ulmer, H.-V.; Ferrari, R.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 1980, 34. Jahrgang (Heft 3), Seite 178-180, Stuttgart: Ergonomia, ISSN: 0340-2444 (Print); 2366-4681 (Online)


Jahr:

1980



Abstract:


In der gesetzlichen Krankenversicherung wird nur zwischen arbeitsfähig und arbeitsunfähig unterschieden; eine Differenzierung im Sinne der bedingten Arbeitsunfähigkeit gibt es nicht. Aus leistungsphysiologischer Sicht muss dies nach längerer Krankheit zu Übergangsschwierigkeiten bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben führen.

Eine Umfrage bei Werksärzten aus 15 Großbetrieben ergab, dass derartige Übergangsschwierigkeiten in beträchtlichem Umfang existieren und vom Arzt im Wesentlichen durch 'Gesundschreiben mit Auflagen' und innerbetrieblich durch das sogenannte kollegiale System behoben werden. Andere Möglichkeiten wie Schonarbeitsplätze oder Sonderabteilungen stehen nur in geringem Umfang zur Verfügung und sind oft wegen der Inanspruchnahme durch dauernd Behinderte für die Gruppe der sogenannten Attestanten blockiert.

Als 'kollegiales System' wird ein Prinzip bezeichnet, das auf Maßnahmen im Bereich der untersten Ebene einer arbeitsteiligen Gruppe beruht, zum Beispiel auf befristeter Übernahme von Mehrarbeit durch Kollegen oder auf Gewährung von Vergünstigungen durch direkte Vorgesetzte; beides setzt ein stillschweigendes Einverständnis aller Beteiligten voraus.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift für Arbeitswissenschaft (ZfA)
Homepage: https://link.springer.com/journal/41449

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Referenznummer:

R/ZS0006/0020


Informationsstand: 24.10.1990

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