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Bibliographische Angaben zur Publikation

Burnout-Gefährdung in der Behindertenarbeit

Subjektive Gesundheitseinschätzungen der Beschäftigten geben Hinweise



Autor/in:

Habermann-Horstmeier, Lotte; Limbeck, Kira


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2017, Volume 12 (Issue 1), Seite 27-40, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2017



Abstract:


Hintergrund:

Verschiedene Studien haben bereits das Thema 'Burnout' in der Behindertenbetreuung aufgegriffen. Anders als sie fragt diese Studie jedoch nach der subjektiven Einschätzung der Proband/inn/en im Hinblick auf ihre berufsbedingte Burnout-Gefährdung und verknüpft sie mit möglichen Einflussfaktoren.

Methode:

Die untersuchten Daten entstammen der BMBD-Studie, bei der 400 Betreuungskräfte in Wohneinrichtungen für behinderte Menschen befragt wurden. Sie wurden mit Hilfe uni- und bivariater Verfahren, Signifikanztests und Regressionsanalyse ausgewertet.

Ergebnisse und Schlussfolgerung:

Die Burnout-Befürchtung der Probanden korrelierte u. a. mit persönlichen Faktoren und institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere aber mit den Arbeits(zeit)bedingungen. Stress und Überforderung spielten dabei eine besondere Rolle. Spezielle Risikogruppen sind 25- bis 34 Jahre alte Betreuungskräfte, männliche Nicht-Leitungskräfte und weibliche Leitungskräfte. Da 83,3 % der Betreuer/innen mit Burnout in der Vergangenheit erneut ein Burnout befürchteten, müssen frühzeitig Risikostrukturen am Arbeitsplatz erkannt und vor allem verhältnispräventive Maßnahmen eingeleitet werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Burnout risk in disability care

Self-assessed health status as an easily ascertainable indicator

Abstract:


Background:

In the past, various studies have shown that burnout plays a major role in the care of persons with disability. Unlike most investigations, this study asked participants for their subjective assessment in terms of their burnout risk and correlated them with factors which can play a role in the development of burnout at work.

Methods:

The data were from the BMBD study, in which 400 caregivers in residential facilities for people with disabilities in Germany were questioned. They were analyzed using univariate and bivariate methods, tests of significance and regression analysis.

Results and conclusion:

The subjective idea of developing burnout in the foreseeable future primarily correlated to the working (time) conditions, but also to personal factors and the institutional framework. Stress and overburdening led to the feeling to develop a burnout. The groups that were especially at risk were 25- to 34-year-old caregivers, male caregivers without management function, and female executives. Because 83.3?% of caregivers who had experienced burnout in the past again feared a repeat burnout, early identification of risk structures in the workplace is of great importance as well as timely initiation of environmental prevention measures.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8559


Informationsstand: 31.05.2017

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