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Bibliographische Angaben zur Publikation

Was bringt psychisch Kranke nachhaltig in Arbeit?


Autor/in:

Brieger, Peter; Hoffmann, H.


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)


Quelle:

Der Nervenarzt, 2012, 83. Jahrgang (Heft 7), Seite 840-846, Heidelberg: Springer, ISSN: 0028-2804 (Print); 1433-0407 (Online)


Jahr:

2012



Abstract:


Menschen mit psychischen Erkrankungen sind oft ohne Arbeit. Dabei kommt Arbeit eine wesentliche Rolle zur Gesundung zu. Entsprechende Ergebnisse der DGPPN S3-Leitlinie 'Psychosoziale Therapien' werden dargestellt. Im Sinne der evidenzbasierten Medizin hat sich 'supported employment' ('first place then train') unzweifelhaft als wirksamste Maßnahme erwiesen. Bislang fehlt es aber insbesondere in Deutschland an entsprechenden flächendeckenden Angeboten.

Mit 'pre-vocational training' (PVT) sind dagegen solche gemeint, die erst trainieren und dann einen Arbeitsplatz suchen (in Deutschland beispielsweise RPK-Maßnahmen [Einrichtungen zur Rehabilitation psychisch kranker Menschen]). Für die Wirksamkeit von RPK-Maßnahmen gibt es ebenfalls Belege. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat das Recht auf gleiche Arbeit und angemessene Ausbildung formuliert. Hieraus erwächst eine Verpflichtung zur 'Normalisierung', der das gegenwärtige Deutsche Versorgungssystem nur eingeschränkt gerecht wird.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


People with severe mental disorders are often without work, although work may have a positive effect on their health. The paper presents some results in this field from the German S3 guidelines on psychosocial therapies.

In terms of evidence-based medicine supported employment (SE - first place then train) has proven to be most effective. Nevertheless, SE is still rare in Germany. Pre-vocational training, however, follows the concept first train then place and is offered in rehabilitation of the mentally ill (RPK) centres in Germany. There is some evidence that the programs are beneficial for users.

The UN Convention for the Rights of Persons with Disabilities outlines an obligation for work on an equal basis with others and for vocational training. So far, the German mental health system only partly meets these requirements.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Nervenarzt
Homepage: https://link.springer.com/journal/115

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Referenznummer:

R/ZA7185


Informationsstand: 25.08.2015

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