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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bedeutung der personbezogenen Faktoren der ICF für die Nutzung in der praktischen Sozialmedizin und Rehabilitation


Autor/in:

Grotkamp, Sabine; Cibis, Wolfgang; Bahemann, Andreas [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)


Quelle:

Das Gesundheitswesen, 2014, 76. Jahrgang (Heft 3), Seite 172-180, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0941-3790 (Print); 1439-4421 (Online)


Jahr:

2014



Abstract:


Personbezogene Kontextfaktoren spielen eine wichtige Rolle in der Konzeption der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Die Weltgesundheitsorganisation hat die personbezogenen Faktoren der ICF noch nicht für die weltweite Nutzung klassifiziert, obwohl auch diese Faktoren eine positive wie negative Wirkung auf die Funktionsfähigkeit eines Menschen haben können.

Die Arbeitsgruppe ICF des Fachbereichs 'Praktische Sozialmedizin und Rehabilitation' der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) hat 2010 einen Entwurf für eine Klassifizierung personbezogener Faktoren vorgelegt, der 72 Kategorien in 6 Kapiteln ordnet. In Ergänzung dazu verfolgt das vorliegende Positionspapier das Ziel, die Diskussion über die vierte Komponente der ICF anzuregen, zu einem breiten und gemeinsamen Verständnis des Wesens der personbezogenen Faktoren beizutragen und den Dialog hierzu mit allen in Gesundheitsberufen tätigen Personen sowie Menschen mit oder ohne Gesundheitsproblem zu vertiefen, um eine umfassende Sicht auf den Gesundheitszustand zu fördern.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Relevance of personal contextual factors of the ICF for use in practical social medicine and rehabilitation


Abstract:


Personal contextual factors play an essential part in the model of the International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF). The WHO has not yet classified personal factors for global use although they impact on the func­tioning of persons positively or negatively. In 2010, the ICF working group of the German Society of Social Medicine and Prevention (DGSMP) presented a proposal for the classification of personal factors into 72 categories previously arranged in 6 chapters.

Now a positioning paper has been added in order to stimulate a discussion about the fourth component of the ICF, to contribute towards a broader and common understanding about the nature of personal factors and to incite a dialogue among all those involved in health care as well as those people with or with­out health problems in order to gain a comprehensive perspective about a person's condition.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Gesundheitswesen
Homepage: https://www.thieme.de/de/gesundheitswesen/profil-1875.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA7145


Informationsstand: 04.03.2015

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