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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Psychosomatische Sprechstunde im Betrieb - ein Zukunftsmodell?


Autor/in:

Balint, Elisabeth M.; Wietersheim, Jörn von; Gündel, Harald [u. a.]


Herausgeber/in:

Muschalla, Beate; Neuderth, Silke; Vogel, Heiner


Quelle:

Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 2018, 31. Jahrgang (Heft 101), Seite 38-47, Lengerich: Pabst Science Publishers, ISSN: 0933-842X


Jahr:

2018



Abstract:


Ziel des Artikels ist die Darstellung der Kernelemente und Möglichkeiten des Versorgungsmodells 'Psychosomatische Sprechstunde im Betrieb' (PSIB) sowie ähnlicher Modelle in Deutschland anhand publizierter Daten. Dazu bedienen sich die Verfasserinnen und Verfasser einer selektiven Literaturübersicht. Mit dem Angebot einer Psychosomatischen Sprechstunde im Betrieb können Patientinnen und Patienten in der Regel früher im Erkrankungsverlauf erreicht werden als in der Regelversorgung: sie sind meist kürzer erkrankt, die Symptome sind weniger stark ausgeprägt und die Einschränkung von Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit ist noch nicht so stark wie in der Regelversorgung.

Trotzdem ist diese frühe Interventionsmöglichkeit ebenso effektiv wie die bisherige Regelversorgung. Die PSIB erscheint ein vielversprechendes Modell zur frühen und effektiven Behandlung von psychischen Erkrankungen zu sein. Ähnliche Modelle werden an unterschiedlichen Stellen in Deutschland erprobt. Zur Weiterentwicklung und Beforschung ist die Etablierung von Kriterien zur Beschreibung dieser Modelle ein sinnvoller erster Schritt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Psychosomatic consultation in the workplace - A model for the future?


Abstract:


The aim of this article is to describe the core elements and resulting possibilities of the care model 'Psychosomatic consultation in the workplace” (PSIW) and similar models in Germany on the basis of published data. Thus, we performed a selective literature review. Offering psychosomatic consultation in the workplace usually helps to reach patients at an earlier stage of disease compared to regular care, thus, they have been suffering for a shorter time, symptoms are less severe and work ability and quality of life are not restricted as they are in regular care.

In addition, this way of early intervention is just as efficient as regular care. PSIW seems to be a very promising model in order to early and effectively treat mental diseases. Similar models are currently being tested at different locations in Germany. In order to further develop and study this topic, the establishment of criteria for defining those models represents a useful first step.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Praxis Klinische Verhaltensmedizin & Rehabilitation
Homepage: https://www.psychologie-aktuell.com/index.php?id=praxis

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA6959


Informationsstand: 05.06.2018

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