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Bibliographische Angaben zur Publikation

Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit in einem Netzwerk


Autor/in:

Toepler, Edwin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Trauma und Berufskrankheit, 2012, Volume 14 (Issue 2), Seite 140-143, Heidelberg: Springer, ISSN: 1436-6274 (Print); 1436-6282 (Online)


Jahr:

2012



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Abstract:


Die Rehabilitation von Menschen mit einer schweren Verletzung/beruflich bedingten Erkrankung erfordert meist das Zusammenwirken verschiedener Leistungen. Der Versorgungsbereich der Rehabilitation lässt sich entsprechend als vernetztes System betrachten, dessen Funktionieren von der Kooperation der Teilsysteme beeinflusst wird.

Unter dem Blickwinkel des gesetzlichen Auftrags der möglichst weitgehenden Wiedereingliederung in das berufliche und gesellschaftliche Leben lassen sich drei den Rehabilitationserfolg beeinflussende Qualitätsebenen identifizieren, die Qualität
(a) des Versorgungssystems hinsichtlich Bedarfsgerechtigkeit und Zugänglichkeit,
(b) der Einzelleistungen und
(c) der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Leistungserbringern.

Erfolgsfaktoren für Letztere sind:
(1) die sorgfältige Auswahl der Netzwerkpartner,
(2) die Festlegung übergeordneter Ziele und Grundsätze,
(3) Vertrauen unter den Partnern,
(4) eine abgestimmte Ziel- und Behandlungsplanung,
(5) eine koordinierende Stelle,
(6) regelmäßige Kommunikation und
(7) regelmäßige Evaluation der Zusammenarbeit.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


Rehabilitation of people with a severe injury or occupational disease usually requires the teamwork of different services. Therapy provided during rehabilitation can be viewed as a linked system whose functioning is influenced by the collaboration of the subsystems.

In view of the legal obligation to reintegrate patients into professional and social life as far as possible, three quality levels can be identified that have an effect on the success of rehabilitation: the quality of
(1) the health care system with regard to equitable satisfaction of needs and accessibility,
(2) the individual services, and
(3) the cooperation between the individual care providers.

Factors for the success of the latter are
(1) careful selection of network partners,
(2) agreement on overriding goals and principles,
(3) trust among the partners,
(4) coordinated goal and treatment planning,
(5) a coordinating center,
(6) regular communication, and
(7) regular evaluation of the cooperation.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Trauma und Berufskrankheit
Homepage: https://link.springer.com/journal/10039

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Referenznummer:

R/ZA5311


Informationsstand: 12.06.2013

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