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Bibliographische Angaben zur Publikation

Stationäre Anschlussheilbehandlung und intermittierende Rehabilitation bei Patienten nach Nierentransplantation

Sicherung des Transplantationslangzeiterfolgs



Autor/in:

Templin, R.; Janek, D.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Urologe, 2006, Band 45 (Heft 1), Seite 67-71, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0340-2592 (Print); 1433-0563 (Online)


Jahr:

2006



Abstract:


Die Transplantatlangzeitfunktion ist abhängig von einem intensiv geführten Nachsorgeprogramm. Als wirkungsvolles Konzept hat sich die Vernetzung von Anschlussheilbehandlung (AHB) in einer spezialisierten Einrichtung und ambulanten späteren rehabilitativen Maßnahmen bewährt.

Die Ursache einer späteren Funktionsverschlechterung sind neben immunologischen Zusammenhängen nach heutiger Ansicht multifaktoriell, ein Geschehen das durch mehr oder weniger wirksam werdende Risikofaktoren beeinflusst wird. Hierzu zählen die arterielle Hypertonie, Vaskulopathie, Hyperlipidämie, Adipositas, De-novo-Diabetes mellitus, Osteoporose, Grundleiden, Tumorneogenese und Patientencompliance.

Neben der optimalen und die individuellen Besonderheiten des Patienten berücksichtigenden Immunsuppression kommt der Complianceschulung und der Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung im integrativen und ganzheitlichen Nachsorgekonzept ein besonderer Stellenwert zu.

Die Nutzung einer AHB in einer Fachnachsorgeeinrichtung und eine in 2- bis 3-jährigem Abstand durchgeführte stationäre Rehabilitationen tragen wesentlich zur Sicherung des Transplantatlangzeiterfolgs und der Kosteneffektivität bei, wobei für beide Maßnahmen ein gesetzlich geregelter Anspruch besteht.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Inpatient post-transplant services and intermittent rehabilitation in patients after kidney transplantation


Abstract:


Late graft outcome depends on an intensive post-transplant care program. Direct post-transplant inpatient rehabilitation in a specialized hospital as well as outpatient services, along with an inpatient check-up every 2-3 years are important for maintaining an excellent long-term graft function.

In our experience recognizing and treating risk factors after organ transplantation such as arterial hypertension, vasculopathy, hyperlipidemia, metabolic syndrome including PTDM, osteoporosis, recurrent diseases and also the recipientrsquos education (compliance) are most important landmarks in a post-transplant care program.

This inpatient as well as outpatient post-transplant care program with the aim of long-term graft function for organ recipients, performed in a network, represents a modern health service including effective and economical aspects, which health insurance in Germany is obliged to pay for.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Urologe
Homepage: https://www.springer.com/medicine/urology/journal/120

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Referenznummer:

R/ZA0393


Informationsstand: 11.12.2009

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