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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsrehabilitation psychisch Kranker

Gemeinsames Forschungsprojekt der Klinik für Psychiatrie der Universität Münster und des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe



Autor/in:

Reker, Thomas


Herausgeber/in:

Ärztekammer Westfalen-Lippe; Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe


Quelle:

Westfälisches Ärzteblatt, 1990, Heft 2, Seite 93-96, Münster: Eigenverlag, ISSN: 0340-5257


Jahr:

1990



Abstract:


In dem Artikel werden die empirischen Befunde zum Thema Arbeitslosigkeit psychisch Kranker referiert. Es wird angezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Verschlimmerung psychischer Krankheiten besteht. Infolgedessen kommt der Arbeit in der Behandlung und Rehabilitation psychisch Kranker eine besondere Bedeutung zu.

Die Expertenkommission der Bundesregierung empfiehlt in ihrem Bericht Maßnahmen in zwei Hauptrichtungen:

1) Auf- beziehungsweise Ausbau eines gemeindenahen Netzes zur beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker.Dabei dürfen Werkstätten für psychisch Kranke, Erprobungsplätze in Betrieben, Berufsförderungswerke etc. nicht als Alternativen angesehen werden, sondern als sich ergänzende einzelne Schritte zur beruflichen Rehabilitation.

2) Erhaltung von bereits bestehenden Arbeitsplätzen für psychisch Behinderte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Zugleich ist eine kontinuierliche Betreuung und Beratung der Betroffenen sowie des beruflichen Umfeldes in Form eines psychosozialen Fachdienstes erforderlich:

- Beratung von Arbeitgebern bei notwendigen Anpassungen des Arbeitsplatzes.
- Beratung von psychisch Behinderten bezogen auf Kündigungsschutz.
- Analyse und Training bei Problemen im Arbeitsbereich.
- Beratung von Arbeitgebern über den Umgang mit psychisch Kranken.
- Erarbeitung und Durchführung von Konzepten der Betreuung.
- Betreuung ehemaliger Psychiatriepatienten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Praxisbeispiele zu Psychische Erkrankung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Westfälisches Ärzteblatt
Homepage: https://www.aekwl.de/index.php?id=487

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0051


Informationsstand: 10.09.1990

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