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Bibliographische Angaben zur Publikation

Head Mounted Displays - Arbeitshilfen der Zukunft

Bedingungen für den sicheren und ergonomischen Einsatz monokularer Systeme



Sammelwerk / Reihe:

baua: Praxis


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)


Quelle:

Dortmund: Eigenverlag, 2016, 1. Auflage, 32 Seiten, ISBN: 978-3-88261-208-0 (PDF)


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF | 2 MB)


Abstract:


Die Zukunft der Arbeit wird über alle Sektoren und Branchen hinweg durch die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung bestimmt. Diese fortschreitende technische Entwicklung nehmen Konzepte wie 'Arbeiten 4.0' oder 'Digitalisierung der Arbeitswelt' auf und definieren das Verhältnis von Mensch und Maschine im Arbeitsprozess neu. Die Arbeit soll effizienter, ihre Rahmenbedingungen aber auch sozial verträglich gestaltet werden.

Der Mensch wird zunehmend zur entscheidenden Instanz für überwachende, vermittelnde und steuernde Tätigkeiten. Arbeitsformen werden vielfältiger, der Verantwortungsbereich des Einzelnen verändert sich und örtliche Flexibilität nimmt zu. In einer solchen vernetzten Arbeitswelt müssen alle am Arbeitsprozess Beteiligten parallel über die notwendigen Informationen in Echtzeit verfügen können. Für diese Bedingungen werden neue Technologien, wie zum Beispiel Head-Mounted Displays (HMDs), entwickelt. Es handelt sich dabei um kleine Anzeigegeräte, die ähnlich einer Brille oder mithilfe eines Kopfträgers unmittelbar vor dem Auge getragen werden und Informationen bereitstellen. Sie können als Assistenztechnologie den Menschen bei seinen vielschichtiger werdenden Aufgaben sinnvoll unterstützen.

Mit dem Einsatz solcher 'Visualisierungsinstrumente zur Entscheidungsunterstützung der Beschäftigten' ergeben sich für die Beschäftigten Chancen und Risiken, gerade auch im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Deshalb hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Verwendung von monokularen HMDs im Rahmen eines BAuA-Forschungsprojekts näher untersucht. Im Blickpunkt des Erkenntnisinteresses standen insbesondere die Voraussetzungen und Bedingungen eines beanspruchungsoptimalen Einsatzes. Die Forscherinnen und Forscher loteten mögliche geeignete Einsatzgebiete von monokularen HMDs als Arbeitshilfe aus und ermittelten, wie sich ihre Nutzung auf Beanspruchung und Leistung auswirkt.

Der Inhalt dieser BAuA-Praxis greift Ergebnisse dieses Forschungsprojekts auf und fasst sie für die Anwender monokularer Head-Mounted Displays zusammen. Sie richtet sich an interessierte Unternehmen - und hier insbesondere an Arbeitsgestalter - und die betrieblichen Akteure für Sicherheit und Gesundheit. Sie gibt Hilfestellung bei der Entscheidung, ob der Einsatz von HMDs bei einer bestimmten Aufgabe überhaupt dienlich ist, und wenn das der Fall ist, Anhaltspunkte für die Auswahl des passenden Modells. Darüber hinaus zeigt sie mögliche Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten und gibt Empfehlungen für die ergonomische Anwendung von HMDs.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Homepage: https://www.baua.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8416x01


Informationsstand: 01.03.2017

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