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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gonarthrose und Heben und Tragen schwerer Lasten im Beruf


Autor/in:

Gül, Akan


Herausgeber/in:

Universitäts-Bibliothek Frankfurt am Main


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, Online-Ressource, 2009, 119 Seiten: PDF


Jahr:

2009



Link(s):


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Abstract:


In der Arbeit wurde in einer Fall-Kontroll-Studie mit 295 Fällen und 327 Kontrollen das Gonarthroserisiko beim Heben und Tragen schwerer Lasten im Beruf untersucht. Dabei ergab sich eine statistisch signifikante Risikoerhöhung durch das kumulative Heben und Tragen schwerer Lasten. Ebenso ergab sich eine statistisch signifikante Risikoerhöhung durch die kumulative Dauer von Tätigkeiten im Knien/Hocken oder Fersensitz in Kombination mit dem kumulativen Heben und Tragen schwerer Lasten. Eine Dosis-Wirkungs-Beziehung war nachzuweisen, was für eine kausale Verknüpfung der Ereignisse spricht.

Die Ergebnisse dieser Arbeit verweisen darauf, dass erhöhte BMI-Werte mit einem erhöhten Gonarthroserisiko assoziiert sind. Die Daten wurden deshalb für den BMI adjustiert. Bestimmte sportliche Tätigkeiten gehen mit einem erhöhten Verschleiss der Kniegelenke einher. Die Ergebnisse gaben diskrete Hinweise darauf, dass das Joggen oder die Leichtathletik den Kniegelenksverschleiss begünstigen. Deshalb wurden die Daten hinsichtlich dieser Ergebnisse adjustiert, und diese sportlichen Belastungen wurden als Störvariablen, confounder, behandelt. In der vorliegenden Arbeit konnte jedoch ein doppeltes Gonarthroserisiko bereits ab einem kumulativen Heben und Tragen von schweren Lasten im gesamten Berufsleben von über 5120kg*h aufgezeigt werden. Bei der Kombination von der kumulativen Dauer von Tätigkeiten im Knien/Hocken oder Fersensitz zwischen 4757 - <10800 Stunden oder dem kumulativen Heben und Tragen von schweren Lasten zwischen 5120 - <37000 kg*h konnte ein mehr als doppeltes Gonarthroserisiko dargestellt werden. Die vorliegende Arbeit liefert die Evidenz für die Annahme eines erhöhten Gonarthroserisikos beim Heben und Tragen schwerer Lasten.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Knee osteoarthritis and lifting and carrying heavy loads at work


Abstract:


With the work at hand the risk of knee osteoarthritis (OA) was examined in a case control study with 295 cases and 327 controls while lifting and carrying heavy loads at work. A statistically significant higher risk arose by cumulative lifting and the carrying of heavy loads. Also a statistically significant higher risk arose by the cumulative duration of activities in the knee / squat or heel position in combination with cumulative lifting and carrying of heavy loads. A dose-response relationship was proven indicating a causal linking of the events. The results of this work refer to the fact that raised BMI values are associated with a raised risk for knee OA. The data was therefore adjusted for the BMI. Some sports activities can cause a higher risk for wearing of the knee joints.

The results show that jogging or athletics can increase the wearing of the knee joints. The data was therefore adjusted accordingly and the strain of the sport was treated as a confounding variable. In the text at hand a double risk of knee OA from cumulative lifting and carrying of heavy loads during working life of more than 5120kg*h could be established. The risk of knee OA increases, the higher the exposure towards lifting and carrying of heavy loads is. More than double of the risk for knee OA could be shown with the combination of the cumulative duration of activities in the knee / squat or heel position between 4757 -<10800 hours or cumulative lifting and carrying of heavy loads between 5120 -<37000 kg*h. The text at hand provides the evidence for the assumption that lifting and carrying of heavy loads increases the risk for knee OA.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


URN des Dokumentes: urn:nbn:de:hebis:30-63707
Abrufdatum: 16.09.2013

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7535


Informationsstand: 16.09.2013

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