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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsschicksale bei psychischer Erkrankung

Eine medizinsoziologische Untersuchung an einer psychiatrischen Ambulanz



Sammelwerk / Reihe:

Psychosoziale Aspekte in der Medizin - Gesundheitspolitik


Autor/in:

Leppert, Annette


Herausgeber/in:

Deppe, Hans-Ulrich; Jordan, Jochen


Quelle:

Frankfurt am Main: VAS - Verlag für Akademische Schriften, 1998, ISBN: 3-88864-246-9, 978-3-88864-246-3


Jahr:

1998



Abstract:


Arbeit als sinnvolle Tätigkeit ist für den psychisch Kranken wichtiger noch als für den Gesunden. Arbeitslosigkeit dagegen verschärft in aller Regel nicht nur seine Krankheitssymptome, sondern führt durch den Mangel an Interaktion zum Ausschluss aus der Gesellschaft.

In der Studie werden 56 Patienten einer psychiatrischen Ambulanz nach ihrem Arbeitsschicksal befragt. Von Ausschleusung im Arbeitsleben am massivsten betroffen war die mit 36 Patienten größte Gruppe: - die an einer schizophrenen Psychose Erkrankten - und unter ihnen am stärksten die an einer Hebephrenie Leidenden.

Abweichend von früheren Thesen stammen die schizophrenen Patienten dieser Studie überwiegend nicht aus der sozialen Unterschicht. Vielmehr ist es der gesellschaftliche Umgang mit ihrer Krankheit, der sie oft genug erst an den Rand der Armut drängt. Versuche, diesen Prozess über sogenannte Rehabilitationsmaßnahmen aufzuhalten, erweisen sich meist als ungeeignet. Von einer Gleichstellung psychisch und körperlich Behinderter kann bisher nicht die Rede sein.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Verlag für Akademische Schriften (VAS)

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Referenznummer:

R/NV7003


Informationsstand: 14.11.2003

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