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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktionsplan Deutsche Bahn AG

AktionsplanBahn 2.0: Handlungsschwerpunkte im Bahn-Konzern 2018-2022 als Beitrag zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung NAP 2



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Bahn AG


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2018, Stand: Dezember 2017; wird jährlich fortgeschrieben, 36 Seiten


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Aktionsplan (Online-Publikation, PDF, 836 KB).


Abstract:


Die Vereinten Nationen haben im Dezember 2006 ein 'Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen' (UN-Behindertenrechtskonvention) geschlossen. Zielstellung ist es, Benachteiligungen abzubauen. Damit werden keine Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen geschaffen, sondern das Abkommen konkretisiert und spezifiziert die universellen Menschenrechte aus der Perspektive der Menschen mit Behinderungen und vor dem Hintergrund ihrer Lebenslagen. Es werden Veränderungen eingefordert, die es Menschen mit Behinderungen erlaubt, eine Gleichbehandlung zu erfahren. Deutschland hatte als einer der ersten Staaten die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet, und seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland rechtlich verbindlich.

Das Schwerbehindertenrecht im Bundesteilhabegesetz, Teil III und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schaffen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland eine gute Ausgangsbasis. Bereits der erste Nationale Aktionsplan der Bundesregierung hatte die Zielstellung, den gleichberechtigten Zugang für Menschen mit Behinderungen kontinuierlich zu verbessern, um eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben weiter voranzubringen und zu sichern.

Das Prinzip der 'Inklusion' stellt den Leitbegriff zur praktischen Umsetzung dar. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen von Anfang an in allen Lebensbereichen selbstbestimmt leben und zusammenleben. Die Verankerung dieses Leitgedankens in der Gesellschaft verändert die Alltagskultur in Deutschland tiefgreifend.

Mit vielen Aktionen der Bundesregierung ist das Thema Inklusion, Menschen mit Behinderungen, in den Fokus der Bemühungen gerückt. Große Wirtschaftsunternehmen haben sich der Aktion angeschlossen und ebenfalls Aktionspläne erstellt. Das allein zeigt schon, dass 'Inklusion' in den Unternehmen angekommen ist.

Auf der Grundlage des Bundesteilhabegesetzes, welches schrittweise seit 2017 in Kraft tritt, hat die Bundesregierung ihren Aktionsplan zu einem Aktionsplan 2.0 weiterentwickelt. Er enthält nicht nur Willensbekundungen von Bereichen, die sich von Hause aus mit dem Thema Inklusion befassen, sondern Maßnahmen, die von den jeweiligen Ministerien verantwortet werden. Das stellt eine ganz neue Qualität dar.

Die Handlungsfelder des Aktionsplanes bedingen sich untereinander und spiegeln gleichzeitig die Vielfältigkeit der Betätigungsbereiche wider. Jedes Unternehmen, jede Institution, ist weiterhin aufgefordert, eigene Beiträge zu leisten, um den Nationalen Aktionsplan 2.0 mit Leben zu füllen und speziell in dem eigenen beeinflussbaren Handlungsfeld einen 'Leuchtturm' zu schaffen.

Der Nationale Aktionsplan 2.0 hat zu den bisher bekannten Handlungsfeldern den Schwerpunkt 'Bewusstseinsbildung' mit aufgenommen. Hier geht es speziell darum, die Sensibilisierung des Themas Inklusion und die weitere Verbreitung von Kenntnissen der UNBehindertenrechtskonvention deutlich zu machen.

Hier die Schwerpunkte:
- Bildung (Artikel 24)
- Prävention, Rehabilitation, Gesundheit und Pflege (Artikel 25, 26, 28),
- Kinder, Jugendliche, Familie und Partnerschaft (Artikel 7, 22, 23, 25, 28),
- Frauen (Artikel 6, 16),
- ältere Menschen (Artikel 22, 28),
- Bauen und Wohnen (Artikel 19, 23, 28),
- Mobilität (Artikel 20),
- Kultur und Freizeit (Artikel 30),
- gesellschaftliche und politische Teilhabe (Artikel 21, 29, 31),
- Persönlichkeitsrechte (Artikel 12, 13, 14),
- internationale Zusammenarbeit (Artikel 11, 32),
- Bewusstseinsbildung.

[Aus: Einführung der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
BMAS-Leitfaden zur Erstellung eines betrieblichen Aktionsplans
Aktionspläne des Bundes
Aktionspläne der Länder
Aktionspläne von Kommunen und Städten
Aktionspläne von Institutionen
Aktionspläne von Unternehmen
Internationale Aktionspläne




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


DB Vertrieb GmbH
Homepage: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/mobilitaetss...
***Zu beziehen bei der Herausgeberin***



Referenznummer:

R/NV6617xU03


Informationsstand: 21.02.2019

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