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Bibliographische Angaben zur Publikation

Menschen mit Behinderungen im DB-Konzern: Ein Praxisleitfaden

Praxisleitfaden Behinderte integrieren



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Bahn AG


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, 24 Seiten


Jahr:

2012



Link(s):


Link zu dem Praxisleitfaden (PDF, 1,26 MB).


Abstract:


Für den DB-Konzern ist es wichtige personalpolitische Zielsetzung, gleichgestellte und schwerbehinderte Beschäftigte im Sinne des Sozialgesetzbuches IX - Teil II Schwerbehindertenrecht - im Unternehmen zu beschäftigen und entsprechend ihrem Leistungsvermögens beruflich zu fördern. Dabei sollen die persönlichen Qualifikationen der behinderten Beschäftigten erkannt und gefördert werden.

Schwerbehinderte Menschen sind Teil der Gesellschaft und damit auch des Arbeitslebens. Sie sind in besonderem Maße auf den
Schutz und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. Einer gedanklichen und sozialen Ausgrenzung von schwerbehinderten Beschäftigten soll nicht nur entgegengewirkt werden; vielmehr sollen Fortschritte angestrebt und Standards entwickelt werden, um ein möglichst 'normales' Arbeitsleben zu erreichen. Chancengleichheit und selbst selbstbestimmte Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben sowie eine respektvolle Zusammenarbeit mit ihnen sind dem DB-Konzern besondere Verpflichtung.

Der DB-Konzern und dessen Interessenvertretungen verstehen das Gesetz zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie zu dem Fakultativprotokoll vom 13. Dezember 2006 zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen dahin, dass diesem ein Verständnis zugrunde liegt, das die Behinderung als normalen Bestandteil menschlichen Lebens und menschlicher Gemeinschaft ausdrücklich bejaht und ein Handeln danach verlangt.

Ein wichtiger Bestandteil sind die Eingliederung in Ausbildung und Arbeit sowie die Möglichkeit, Qualifikationen zu erhalten und zu
nutzen. Nach Art. 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes darf niemand aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden. Dabei steht im Vordergrund, dass Beschäftigte nicht an ihren Behinderungen, sondern an ihren Leistungen und Fähigkeiten zu messen sind. Ziel ist es, den Anforderungen des Art. 3 Abs. 3 S. 2 des Grundgesetzes Rechnung zu tragen und Menschen mit Schwerbehinderungen eine berufliche Existenzgrundlage zu schaffen und zu sichern, sowie ihr berufliches Fortkommen zu fördern. Dabei sollen sie nicht passiv fürsorglichen Aktivitäten ausgesetzt werden, sondern im Sinne von aktiver Selbstbestimmung gleichberechtigt am Berufsleben teilhaben.

Neben der Konzernbetriebs- und Integrationsvereinbarung zur Integration und beruflichen Förderung behinderter Beschäftigter
innerhalb des DB-Konzerns möchte Ihnen der vorliegende Leitfaden praxisnahe Erläuterungen im Vordergrund stehender Vorschriften aus dem Schwerbehindertenrecht liefern und Sie in Ihrer Arbeit in Angelegenheiten Schwerbehinderter, insbesondere durch Darstellung der Organisationsstrukturen im Konzern Deutsche Bahn AG und durch Aufzeigen guter Praxisbeispiele, unterstützen.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)




Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Bahn AG
Gesundheitsmanagement (HBG)
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
Homepage: http://www.bahn.de/p/view/index.shtml

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5976


Informationsstand: 09.04.2013

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