Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: Von der Integrationsvereinbarung zum Integrationsmanagement

Aktivierung und Qualifizierung von betrieblichen Leitungs- und Führungskräften - Teil 1



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Robert Bosch GmbH


Quelle:

Stuttgart: Eigenverlag, 2006, 33 Seiten


Jahr:

2006



Abstract:


Die Bosch GmbH beteiligte sich an Jobs ohne Barrieren in Kooperation mit der Walter AG Tübingen und dem iso-Institut Saarbrücken mit dem Projekt: Von der Integrationsvereinbarung zum Integrationsmanagement.

Modellhaft wurde im Projekt durchgeführt, wie Unternehmen als kompetente Akteure den Bereich der in Integrationsvereinbarungen enthaltenen Regelungen in der Führungspraxis umsetzen. In das Projekt sollten die Unternehmensleitung und die verschiedenen Vorgesetztenebenen einbezogen werden, um auf diesen Ebenen das erforderliche Fachwissen, eine Akzeptanz für die Aufgabenstellung, aber auch konkretes Handlungswissen zu fördern.

Besondere Beachtung sollte insbesondere auf die untere Führungsebene - Meister, Gruppenleiter, Teamleiter - gerichtet werden, denn bei dieser liegt die unmittelbare Verantwortung für Personalführung, Personaleinsatz und das Mikromanagement der Arbeitsorganisation. Die Qualifizierung von Vorgesetzten und Führungskräften ist dabei der zentrale Ansatzpunkt für die Implementierung eines betrieblichen Integrationsmanagements.

Schwerpunkt des Projekts war die praxisgeleitete Ausarbeitung von Vorgehensweisen und Konzepten, mit denen betriebliche Führungskräfte und Vorgesetzte für die Ziele von Integrationsvereinbarungen sensibilisiert und für entsprechende Umsetzungsschritte aktiviert und qualifiziert werden können.

Das Projekt wurde am 30. Juni 2006 abgeschlossen. Durch seine Durchführung wurde deutlich, dass zukünftig gerade dem Integrationsmanagement als Teil der Organisationsentwicklung zunehmend Bedeutung zukommen wird. Die beiden am Projekt beteiligten Unternehmen unterstützten den Ansatz der beruflichen Integration behinderter Menschen aktiv. Seitens der Führungskräfte wurde zudem herausgearbeitet, dass eine Änderung der betrieblichen Rahmenbedingungen, eine Wertschätzung der Unternehmenskultur sowie das Engagement der MitarbeiterInnen notwendig sind, um auch in Zukunft berufliche Integrationsmaßnahmen erfolgreich durchführen zu können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere Projekt-Berichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Materialien zu den abgeschlossenen Projekten der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' waren erhältlich beim

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Information, Publikation, Redaktion
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5500H


Informationsstand: 20.03.2007

in Literatur blättern