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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vergleich zwischen Medizinischer Rehabilitation und Medizinischer Rehabilitation mit berufs- und belastungsorientierter Schwerpunktsetzung

Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin



Autor/in:

Röttger, Nina


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, Online-Ressource, 2009, 150 Seiten: PDF


Jahr:

2009



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Abstract:


Im Rahmen der medizinischen Versorgung nimmt unter Berücksichtigung des ganzheitlichen Gesundheitskonzepts der ICF die Rehabilitation eine zunehmend wichtigere Rolle im Gesundheitssystem ein.

In Anbetracht soziodemografischer und sozio-ökonomischer Entwicklungen kommt hierbei vor allem der Idee einer frühestmöglichen Integration beruflicher Problemlagen in den Rehabilitationsprozess eine größer werdende Rolle zu.

In der vorliegenden Studie sollten die Effekte eines spezifisch medizinisch-berufsorientierten Modells des Klinikums Bad Bramstedt, die RehaBau, hinsichtlich Lebensqualität, Schmerzintensität bzw. schmerzbezogener Kognitionen und Arbeitsbewältigung untersucht werden.

Die zugrunde liegende Hypothese der Arbeit war, dass auch die orthopädische Standardrehabilitation bereits belastungsorientiert ausgerichtet ist und eine Neukonzeption keine größere Wirksamkeit im Hinblick auf die untersuchten Zielkriterien aufweist

Es wurden 103 Rehabilitanden, von denen 24 an der speziellen Maßnahme Reha-Bau teilnahmen, zu Beginn und zu Ende der Rehabilitationsmaßnahmen mittels schriftlicher Befragung untersucht. Hierbei konnte zur Lebensqualität, zu schmerzbezogenen Kognitionen und zur beruflichen Belastung auf standardisierte Messinstrumente (unter anderem SF-36) zurückgegriffen werden.

Die Ergebnisse der Arbeit können Hinweise auf die Effektivität berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation vor allem im Bereich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität liefern. Jedoch zeigt sich im Hinblick auf die Effektivität keine Überlegenheit der RehaBau im Gegensatz zur orthopädischen Standardrehabilitation. Zudem konnte festgestellt werden, dass patientenseitig in einem großen Teil der Fälle eine Notwendigkeit zu berufsbezogenen Behandlungsangeboten gesehen wird, dies allerdings gleicherma-ßen in beiden Rehabilitationsgruppen.

Aus diesen Resultaten lässt sich schließen, dass eine verstärkte Umsetzung einer Berufsorientierung in der medizinischen Rehabilitation durchaus ihre Berechtigung findet. Doch scheint der Aufwand einer gezielten Gruppenbildung nicht dem erhofften Nutzen zu entsprechen. So sollte vielmehr eine Implementierung einzelner spezifischer Module in die orthopädische Standardrehabilitation erfolgen.

[Kurzfassung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Download unter:
Homepage: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4511/
URN des Dokumentes: urn:nbn:de:gbv:18-45116
Aufrufdatum: 09.04.2010

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5114


Informationsstand: 09.04.2010

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