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Bibliographische Angaben zur Publikation

Chancengleichheit

Das Gleichbehandlungsrecht in Österreich



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Österreichisches Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)


Quelle:

Wien: Eigenverlag, 2008, 2. Auflage, 68 Seiten


Jahr:

2008



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF).


Abstract:


Die Gleichbehandlungsrechte haben sich im Laufe der Jahre sowohl auf internationaler und europäischer Ebene als auch in Österreich ständig weiter entwickelt.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit unabhängig vom Geschlecht ist bereits seit 1957 Inhalt des EG-Vertrags. In den 70er Jahren wurden die ersten EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern erlassen. 1999 trat Artikel 13 des EG-Vertrags in Kraft, der die EU ermächtigt, Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts, der 'Rasse', der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung zu ergreifen.

Auf Grundlage der Artikel 13 und 141 des EG-Vertrags wurde eine Reihe von EU-Richtlinien erlassen. Diese Richtlinien legen europaweit Mindeststandards fest und müssen in nationales Recht umgesetzt werden.

Die Umsetzung erfolgte in Österreich durch eine Reihe von Rechtsvorschriften auf Bundesund Landesebene. Eine Auflistung aller Gesetzestexte befindet sich im Anhang.

Herzstück der österreichischen Gesetzgebung ist das Gleichbehandlungsgesetz, das bis 1979 zurückreicht und ursprünglich nur die Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Arbeitsleben regelte. Seit 2004 verbietet es darüber hinaus auch Diskriminierungen in der Arbeitswelt aufgrund der Religion, der Weltanschauung, des Alters, der sexuellen Orientierung und der ethnischen Zugehörigkeit.

Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit ist auch in Bereichen außerhalb der Arbeitswelt verboten. Seit 2008 umfasst das Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts auch einige Bereiche außerhalb der Arbeitswelt.

Das Diskriminierungsverbot aufgrund einer Behinderung in der Arbeitswelt und außerhalb der Arbeitswelt ist seit 2006 in einem eigenen Behindertengleichstellungspaket geregelt.

Die Broschüre soll dazu beitragen, die Rechte auf Chancengleichheit und die Diskriminierungsverbote besser bekannt zu machen. Die umfassende Quellenangabe der rechtlichen Grundlagen sowie eine Liste der Kontaktstellen sollen den Zugang zu Information und Beratung erleichtern.

Die Broschüre kann keine rechtliche Beratung im Einzelfall ersetzen. Informationen zur Gleichbehandlung finden Sie auch unter www.chancen-gleichheit.at.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Equal Opportunities

Equal Treatment Legislation in Austria

Abstract:


This brochure is designed to increase public awareness of the rights to equal opportunities and the discrimination prohibitions of Austria. A comprehensive list of references to legal foundations and a list of contacts are added to facilitate the access to information and counselling.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
Heute:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWfj)
Homepage: https://www.bmfj.gv.at/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4474


Informationsstand: 21.01.2009

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