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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geschäftsbericht 2015/16

Zahlen - Daten - Fakten zur Arbeit des Integrationsamtes



Sammelwerk / Reihe:

KVJS-Geschäftsberichte


Autor/in:

Deusch, Berthold; Ernst, Karl-Friedrich; Forschner, Gabriele [u. a.]


Herausgeber/in:

KVJS-Integrationsamt


Quelle:

Stuttgart: Eigenverlag, 2016, 52 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Geschäftsbericht (PDF, 900 KB).


Abstract:


Am 28.6.2016 hat das Bundeskabinett das Bundesteilhabegesetz (BTHG) auf den parlamentarischen Weg gebracht. Menschen mit Behinderungen sollen ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft führen können. Es geht darum, das Teilhaberecht zu verbessern, das vor allem im Sozialgesetzbuch IX verankert ist. Dabei wird die Eingliederungshilfe für wesentlich behinderte Menschen reformiert. Sie soll stärker am Menschen ausgerichtet werden, der eine Behinderung hat. Die Philosophie heißt: Heraus aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe - hin zu mehr Selbstbestimmung.

Deshalb werden Einkommen und Vermögen im Sinne der Betroffenen weniger stark auf die Leistungen angerechnet. Das Bundesteilhabegesetz soll neben der Reform der sogenannten Eingliederungshilfe aber auch mehr Teilhabe im Arbeitsleben ermöglichen. Menschen mit Behinderungen sollen leichter auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Sie sollen wählen können, ob sie in einer Werkstatt für behinderte Menschen bleiben, zu einem anderen Leistungsanbieter gehen oder auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln. Arbeitgeber sollen dabei durch ein 'Budget für Arbeit' unterstützt werden. Das 'Budget für Arbeit' soll eine Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen sein.

In Baden-Württemberg gibt es das 'Budget für Arbeit' bereits seit 2005; der KVJS hat seit langem eine rechtliche Absicherung des erfolgreichen Modellversuchs ('Aktion 1000') gefordert. Es bleibt abzuwarten, wie das 'Budget für Arbeit' künftig im Gesetz konkret ausgestaltet sein wird. Daneben will das BTHG die Stellung der Schwerbehindertenvertretung durch eine verbesserte Freistellungsregelung für dieses Ehrenamt stärken. Das gesamte Schwerbehindertenrecht, bisher der Zweite Teil des Sozialgesetzbuchs IX, soll zum Teil 3 des Gesetzes werden, was zu einer Veränderung in der gesamten Paragrafenfolge führen wird.

Angesichts dieses großen Reformvorhabens wird den Integrationsämtern in den kommenden Monaten die Arbeit nicht ausgehen. Die Umsetzung der Novelle wird viele Kräfte in den Integrationsämtern binden. Über die Leistungen und Ergebnisse des Jahres 2015 des KVJS-Integrationsamtes informiert Sie dieser Geschäftsbericht.

[Aus: Vorwort der Herausgeber]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)
KVJS-Integrationsamt
Homepage: https://www.kvjs.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV447112


Informationsstand: 19.09.2017

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