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Bibliographische Angaben zur Publikation

Datenerhebung zu den Leistungs- und Vergütungsstrukturen in der Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder

Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Abschlussbericht



Autor/in:

Engel, Heike; Engels, Dietrich; Pfeuffer, Frank


Herausgeber/in:

Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V. (ISG)


Quelle:

Köln: Eigenverlag, 2008, 196 Seiten


Jahr:

2008



Link(s):


Link zu dem Forschungsbericht (PDF | 1,29 MB)


Abstract:


Die medizinischen und heilpädagogischen Leistungen zur Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder werden in § 30 SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) als eine interdisziplinäre 'Komplexleistung' bezeichnet.

Deren Ziel ist es, die inhaltliche Abstimmung unterschiedlicher Leistungsarten zu optimieren und die Inanspruchnahme dieser Leistungen zu erleichtern. Dieses Konzept wird aber noch nicht in zufrieden stellender Weise umgesetzt.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mit dem Forschungsvorhaben zur Datenerhebung zu den Leistungs- und Vergütungsstrukturen in der Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder beauftragt, dessen Ergebnisse zur verbesserten Umsetzung der Frühförderung als Komplexleistung beitragen sollen.

Dieses Projekt wurde von September 2006 bis Dezember 2007 durchgeführt. Mit dem Bericht legt das ISG seine Forschungsergebnisse und Schlussfolgerungen vor.

Zunächst werden der Hintergrund des Vorhabens (Kapitel 1) und das methodische Vorgehen des ISG (Kapitel 2) erläutert.

Anschließend werden die Ergebnisse statistischer Analysen und der projektbegleitenden Recherchen zum Umsetzungsstand in den Ländern dargestellt (Kapitel 3).

Dabei werden die unterschiedlichen Frühfördersysteme in den Ländern in Steckbriefen beschrieben und die bis zur Berichtslegung in Kraft getretenen Landesrahmenempfehlungen gemäß § 2 Frühförderungsverordnung (FrühV) analysiert.

In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der bundesweiten Befragungen allgemeiner Frühförderstellen, spezieller Frühförderstellen für Kinder mit Sinnesbehinderungen und Sozialpädiatrischer Zentren dargestellt, die das ISG Ende 2006 durchgeführt hat. Neben Informationen zu Struktur und Angebot werden dort Erfahrungen mit der Umsetzung der Komplexleistung Frühförderung auf örtlicher Ebene ausgewertet.

Anschließend werden die Ergebnisse der Vertiefungsphase präsentiert, in der das ISG von den MitarbeiterInnen aus 30 Einrichtungen unterstützt wurde.

In Kapitel 5 werden die Leistungsprozesse und Vergütungsstrukturen in den beteiligten Frühförderstellen und Sozialpädiatrischen Zentren analysiert, wobei zum einen institutionelle und zum andern kindbezogene Aspekte im Vordergrund stehen.

Kapitel 6 erweitert diese Perspektive um die Kooperation auf lokaler Ebene, wie sie in den Regionalanalysen sichtbar wurde, sowie um die Kooperation mit den betroffenen Eltern. Kapitel 7 fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und Kapitel 8 leitet daraus Empfehlungen für eine optimierte Praxis ab.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 46 SGB IX Früherkennung und Frühförderung | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Otto-Blume-Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V.
Homepage: http://www.isg-institut.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4447


Informationsstand: 27.10.2008

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