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Bibliographische Angaben zur Publikation

Dysmeliegeschädigte beim Übergang in Ausbildung und Beruf


Sammelwerk / Reihe:

Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - BeitrAB, Band 42.9


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)


Quelle:

Nürnberg: Eigenverlag, 1988, Seite 111-115


Jahr:

1988



Abstract:


In Kooperation mit der Stiftung Hilfswerk für behinderte Kinder hat das IAB eine Befragung zur Integration von Dysmeliegeschädigten in Ausbildung und Beruf durchgeführt. Mit Hilfe von Daten aus der IAB-Längsschnittuntersuchung Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem wurden Unterschiede im Übergangsverhalten von Dysmeliegeschädigten und einer Vergleichsgruppe von Gleichaltrigen festgestellt.

Folgende Ergebnisse sind hervorzuheben:
- Dysmeliegeschädigte haben mit 37 Prozent deutlich häufiger die Studienberechtigung erreicht als Jugendliche im vergleichbaren Alter (29 Prozent).
- Zum Befragungszeitpunkt (Ende 1986/Anfang 1987) war gut die Hälfte (54 Prozent) der Dysmeliegeschädigten erwerbstätig.
- Bei der gleichaltrigen Vergleichsgruppe lag dieser Anteil mit 61 Prozent etwas höher.
- Jeder sechste Dysmeliegeschädigte (17 Prozent) hat keine Berufsausbildung abgeschlossen (Vergleichsgruppe 12 Prozent).
- Jede(r) dritte Dysmeliegeschädigte (30 Prozent) hat ein Studium begonnen (Vergleichsgruppe: 23 Prozent).
- Fast zwei Drittel der erwerbstätigen Dysmeliegeschädigten (62 Prozent) sind als Angestellte - meist in einfacher/mittlerer Position - beschäftigt.
- Erwerbstätige Dysmeliegeschädigte sind häufiger als die erwerbstätigen 23- bis 24-Jährigen teilzeitbeschäftigt (9 Prozent zu 5 Prozent); sie haben bisher in geringererem Umfang den Beruf gewechselt als die Vergleichsgruppe (16 Prozent zu 28 Prozent), falls der Beruf gewechselt wurde, war der Wechsel überwiegend mit einer finanziellen Verbesserung verbunden.

[IAB2]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Praxisbeispiele zu Dysmelie
Urteile und Gesetze zu Dysmelie




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
IAB-Bestellservice c/o W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG
Homepage: https://www.wbv.de/iab

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3985


Informationsstand: 24.10.1990

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