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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeiten bis 67 - Erwartungen und Lebensziele von Patienten der Medizinischen Rehabilitation

Vortrag auf dem Siebzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 3. bis 5. März 2008 in Bremen



Autor/in:

Raschke, Friedhart; Kügler, N.; Fischer, J.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2008, Seite 221-223, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2008



Abstract:


Mit der neuen Altersgrenze von 67 Jahren soll der Haushalt ausgeglichen werden und die Rentenstabilität gesichert werden. In der Studie soll geprüft werden, welche Anreize und Effekte aus Gesundheitsförderung, Arbeitsmarkt, Prävention und Medizinischer Rehabilitation unerwünschte Effekte, die die Intention dieser Regelung durchbrechen können, aufhalten könnten. Wie man ihnen adäquat begegnen kann, wird in einem zweiten Teil getestet.

Im ersten Teil wird getestet, welcher Anreiz auf welcher Motivationsebene geboten werden muss, damit die Altersgrenze ohne vorzeitiges Ausscheiden angenommen wird. Es wurden typische Biografie-Konstellationen herausgearbeitet und ihr Einfluss auf die Lebensarbeitszeitgestaltung ermittelt.

Um die Offenheit zu erhöhen, führte man Workshops unter Gleichrangigen durch, nach denen der Moderator ein konsentierendes Ergebnis erhielt. Zudem wurden Fragebögen zum Arbeitsplatz- und Gesundheitsstatus vorgelegt.

Anreize Nummer 1 und 2 stellen die aufgaben- und umgebungsbezogene Arbeitsplatzgestaltung und die Arbeitszeitenregelungen dar, gefolgt von Gesundheitsschutz und finanziellen Anreizen. Während zunächst häufig angegeben wurde, dass Anreize unter keinen Umständen einen feststehenden Entschluss umstoßen können, wurde diese Kategorie bereits 18 Monate später nicht mehr genannt. Die Kategorien der Work-Life-Balance wurden von den Befragten sehr unterschiedlich gewichtet.

Die Studie machte deutlich, dass individuelle Aspekte der Work-Life-Balance für den Verbleib im Arbeitsleben eine wichtige Prognose darstellen. Im weiteren Verlauf der Studie sollen nun regionale und branchenspezifische Effekte aufgeschlüsselt werden. Zusätzlich soll in einem Trainingsprogramm versucht werden, die genannten Defizite im Rahmen von Medizinisch-beruflicher Orientierung der Rehabilitation auszugleichen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV345525


Informationsstand: 11.07.2008

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