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Bibliographische Angaben zur Publikation

Mainzer Erklärung zur Inklusion behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung Rheinland-Pfalz


Quelle:

Mainz: Eigenverlag, 2012, 2 Seiten


Jahr:

2012



Link(s):


Link zu der Erklärung (PDF, 81 KB).


Abstract:


Sowohl der Bundesbehindertenbeauftragte als auch die Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen sprachen sich bei ihrem Treffen am 25. und 26. September in Mainz für die Inklusion - also die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen - auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus.

In einer 'Mainzer Erklärung' fordern sie, Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention konsequent und nachhaltig umzusetzen und voranzutreiben. Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, hatte gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zu dem Treffen der Behindertenbeauftragten nach Mainz eingeladen.

Um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, haben sich die Landesbeauftragten mit vielfältigen Initiativen und Beispielen guter Praxis beschäftigt. Bei dem Treffen ist das Modell des Budgets für Arbeit vorgestellt worden. Durch das Budget erhalten Menschen, die bisher in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, eine Chance auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In Rheinland-Pfalz nutzen über 200 behinderte Menschen erfolgreich das Budget.

Weiteres Schwerpunktthema war die Reform der Eingliederungshilfe. Hier wurde deutlich, dass der personenzentrierte Ansatz, also die Ausrichtung der Hilfen auf die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen, bei den weiteren Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden muss. Die Landesbeauftragten finden es notwendig, dass in Unternehmen Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zusammen mit den Vertretungen der schwerbehinderten Beschäftigten entwickelt und konsequent umgesetzt werden. Als positives Beispiel wurde der Aktionsplan von Boehringer Ingelheim bei dem Treffen vorgestellt. Boehringer Ingelheim ist bundesweit das erste Unternehmen, das einen umfassenden Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet hat.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon: 06131 165342
Telefax: 06131 16175342
E-Mail: lb@msagd.rlp.de
Homepage: http://inklusion.rlp.de/de/der-landesbeauftragte/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1564


Informationsstand: 19.10.2012

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