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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rückkehr in den Beruf von Eltern pädiatrischer Leukämie- und Hirntumorpatienten nach der Intensivbehandlung: Eine Interviewstudie

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Peikert, Mona; Inhestern, Laura; Krauth, Konstantin A. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 430-432


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 3,4 MB)


Abstract:


Um die Langzeitfolgen einer pädiatrischen onkologischen Erkrankung und ihrer Behandlung möglichst gering zu halten und den Übergang von der Intensivtherapie in den Alltag zu unterstützen, wird in Deutschland für betroffene Familien eine familienorientierte Rehabilitation (FOR) angeboten. Nicht nur für die erkrankten Kinder, sondern auch für die Eltern führt die Erkrankung zu starken Veränderungen im Alltag.

Häufig reduzieren Eltern aufgrund von langen Krankenhausaufenthalten und hohem Betreuungsaufwand der Kinder ihren Arbeitsumfang, sind krankgeschrieben oder erleben Schwierigkeiten in ihrem Arbeitsalltag (Sloper, 1996). Auch Jahre nach dem Ende der Behandlung haben Eltern erkrankter Kinder ein erhöhtes Risiko für Krankheitstage und arbeiten zum Teil weniger als vor der Erkrankung (Hjelmstedt et al., 2017, Norberg & Steneby, 2009). Das Ziel dieser Interviewstudie ist es, zu untersuchen, wie die Rückkehr der Eltern in den Beruf erfolgt und welche Faktoren die Rückkehr in den Beruf, auch bis zu einem Jahr nach einer FOR, beeinflussen.

Insgesamt zeigt sich, dass den meisten befragten Eltern eine Rückkehr in den Beruf gelingt. Ihr Berufsleben nach dem Ende der Behandlung zeigt sich bei einigen befragten Eltern jedoch verändert im Vergleich zu vor der Erkrankung des Kindes. Die FOR erfolgt oft nach der beruflichen Reintegration und unterstützt die Eltern, ihre Arbeitsfähigkeit wieder zu erlangen oder zu erhalten.

Nach Abschluss der prospektiven Beobachtungsstudie (Peikert et al., 2016) werden die qualitativen Ergebnisse dieser Interviewstudie mit quantitativen Daten der Studie in Verbindung gesetzt, um dadurch weitere Erkenntnisse über die Rückkehr in die Normalität von Eltern krebskranker Kinder nach dem Ende der Intensivtherapie zu erlangen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129791


Informationsstand: 27.06.2019

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