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Bibliographische Angaben zur Publikation

Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit: Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus einer Personalunion von Schwerbehindertenvertretung und Betriebsrat?

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Heide, Marie; Glatz, Andreas; Niehaus, Mathilde


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 261-262


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Die Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels und der Anhebung des Rentenalters haben Auswirkungen auf die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit. Sowohl die Zunahme des Alters als auch die Zunahmen von Belastungen aus dem Arbeitsumfeld steigern das Risiko von Leistungswandlung oder Langzeiterkrankung (Richter et al., 2012; Robert Koch-Institut, 2015).

Die Diskussion bezüglich der Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und der Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf dieser Grundlage in Forschung und Praxis nicht mehr wegzudenken. In der betrieblichen Praxis bedarf es hierzu das Zusammenwirken vieler betrieblicher Akteurinnen und Akteure, wie des Betriebsarztes oder der -ärztin, des Inklusionsbeauftragten oder der Inklusionsbeauftragten, des Betriebsrates (BR) und der Schwerbehindertenvertretung (SBV).

Der BR und die SBV nehmen eine besondere Rolle ein, da sie in der Funktion als gewählte Interessenvertretungen im besonderen Maße die Rechte und Bedarfe der Kolleginnen und Kollegen vertreten. Allerdings sind ihre Rollen und Aufgaben unterschiedlich definiert: Der BR vertritt als Gremium die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Betriebes (§ 80 BetrVG). Die SBV kümmert sich um die Belange der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten des Betriebes (§ 178 Absatz 1 SGB IX). Ein wesentlicher Unterschied zwischen BR und SBV besteht in den unterschiedlich starken Beteiligungsrechten. Die SBV hat Informations-, Anhörungs- und Erörterungsrechte. Der BR dagegen zusätzlich Mitbestimmungsrechte.

Trotz der Unabhängigkeit der beiden Ämter in der Rechtsstellung und den Aufgabenfokussen zeigt sich in der Praxis, dass das Amt der SBV und des BRs häufig in einer Doppelfunktion ausgeübt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Rollenausgestaltung stellt sich besonders aus Sicht der SBVen die Frage, welche Vor- und Nachteile sich aus einer solchen Personalunion ergeben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129767


Informationsstand: 27.06.2019

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