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Bibliographische Angaben zur Publikation

Individualisierte Leistungsauswahl nach bewilligten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Zusammenhang mit der subjektiven Erwerbsprognose

Poster auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Sternberg, Annika; Bethge, Matthias


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 149-150


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 3,4 MB)


Abstract:


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungsarten. In Beratungsgesprächen mit einem Reha-Berater oder einer Reha-Beraterin sollen unter Berücksichtigung der individuellen Ausgangssituation passende Leistungen aus dem zur Verfügung stehenden Leistungsspektrum ausgewählt werden (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2009). Die Wahrnehmung und Bewertung dieses Auswahlprozesses ist ein wichtiger Indikator für die Qualität des Rehabilitationsprozesses. Es ist zu vermuten, dass die individuelle Passung der ausgewählten Leistung einen Einfluss auf die Einschätzung der eigenen beruflichen Perspektive und auf den Verlauf und das Ergebnis der Leistungen hat. Die im Folgenden vorgestellte Analyse sollte klären, wie Rehabilitanden mit bewilligten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben das Ausmaß der Individualisierung der Leistungsauswahl einschätzten und in welchem Zusammenhang diese Bewertung mit der subjektiven Erwerbsprognose 16 Monate später stand.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein wahrgenommener hoher Individualisierungsgrad der Leistungsauswahl mit einer günstigeren Erwerbsprognose über ein Jahr später assoziiert ist. Der Reha-Berater oder die Reha-Beraterin nimmt in diesem Zusammenhang als zentraler Akteur oder zentrale Akteurin der Leistungsauswahl eine für den weiteren Verlauf der Leistungen bedeutende Funktion ein. Es wird deutlich, dass sich wahrgenommene Beratungs- und Begleitungsleistungen auch langfristig auf den Verlauf auswirken. Die Ergebnisse verdeutlichen die Relevanz von Befragungsdaten zur Wahrnehmung der Leistungsauswahl für die Beschreibung von Verläufen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129728


Informationsstand: 17.06.2019

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