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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hausnottelefone und Hausnotrufsysteme

Eine vergleichende Analyse von Technik und Dienstleistungen



Sammelwerk / Reihe:

DIAS-Arbeitsberichte, Band 1/94


Autor/in:

Brandt, Jörg; Lilienthal, Thomas


Herausgeber/in:

DIAS GmbH


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, 1994, 138 Seiten


Jahr:

1994



Abstract:


In den letzten Jahren hat die Bedeutung von Telekommunikation für die alltägliche häusliche und berufliche Lebensführung stark zugenommen. Ein Trend, der auch für behinderte, kranke und altersgebrechliche Personen von Relevanz ist, wobei sich zwei gegenläufige Aspekte unterscheiden lassen.

Zum einen werden Personen auf Grund ihrer physischen Einschränkungen von der Teilnahme an Lebensbereichen die mehr und mehr durch Kommunikationsmedien geprägt werden ausgeschlossen. Zum anderen kann Telekommunikation aber auch ein Mittel zur Teilnahme am Alltagsleben sein, von der behinderte und altersgebrechliche Personen ansonsten ausgeschlossen wären. Kommunikationsmedien beseitigen oder verringern hier Probleme der Teilnahme physisch beeinträchtigter Personen am sozialen Leben der Gemeinschaft.

Dienstleistungsangebote zur Initiierung von Telekommunikation sind spezielle Angebote für behinderte, altersgebrechliche und kranke Menschen, die auf dem Einsatz handelsüblicher Telefonendgeräte basieren und auf die aktive Teilnahme des angeschlossenen Personenkreises angewiesen sind. Im Gegensatz dazu erfordern Hausnotrufsysteme und Haustelefone den Einsatz spezieller Endgeräte. Das Ziel von Hausnotrufsystemen/ Hausnottelefonen besteht darin, Personen die allein stehend sind und die eigene Wohnung nicht verlassen können, miteinander zu vernetzen, damit eine telefonvermittelte Nachbarschaft aufzubauen und zugleich eine telefonische Notfallmeldung zu gewährleisten.

In Kapitel 2 wird kurz dargelegt, was unter Telekommunikation zu verstehen ist und inwiefern dies zum Problemfeld werden kann. Dabei beschränken wir uns auf das Telefon und zeigen die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Problemlösung auf.

In Kapitel 3 werden die in der Regel von Selbsthilfeorganisationen getragenen Angebote zum Aufbau von Telekommunikationsnetzen beschrieben.

Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet Kapitel 4. Hier geht es um die Analyse und um den Vergleich von Möglichkeiten zur Hilferuf- und Notfallmeldung über das öffentliche Fernsprechnetz,wobei zwischen Hausnottelefonen und Hausnotrufgeräten sowie Hausnotrufsystemen zu unterscheiden ist. Für die komparative Analyse der in der BRD verwendeten Systeme ist es erforderlich, zwischen Technik - also den von den Herstellern jeweils angebotenen Systemkomponenten - und Dienstleistungen - das Leistungsangebot der Betreiber von Notrufzentralen - zu unterscheiden. Auszüge aus empirischen Studien über die Erfahrungen mit Hausnotrufsystemen, sowohl vonseiten der Betreiber von Notrufzentralen als auch der angeschlossenen Teilnehmer, sind enthalten.

Der Anhang enthält die Adressen und Produktinformationen der Hersteller von Hausnotrufsystemen/ Hausnottelefonen in der BRD, sowie Adressen und Informationsmaterial von Notrufzentralen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Hausnotrufsysteme | REHADAT-Hilfsmittel




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


DIAS GmbH
Daten, Informationssysteme und Analysen im Sozialen
Homepage: https://dias.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0820


Informationsstand: 23.10.1995

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