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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Eingliederungsmanagement und Unfallversicherung im aktivierenden Wohlfahrtsstaat


Sammelwerk / Reihe:

BGAG-Report, Band 3/2009


Autor/in:

Paridon, Christoph Matthias


Herausgeber/in:

Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2009, 142 Seiten, ISBN: 978-3-88383-829-8 (Print); 978-3-88383-830-4 (Online)


Jahr:

2009



Abstract:


Das Betriebliche Eingliederungsmanagement im Sinne des § 84 Absatz 2 SGB IX dient dazu, bei längeren krankheitsbedingten Ausfallzeiten eines Beschäftigten dessen Arbeitsplatz zu erhalten. Seit seiner gesetzlichen Einführung im Mai 2004 setzen sich die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand intensiv mit diesem Präventionsinstrument auseinander.

Der BGAG-Report stellt zunächst die Grundlagen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, seine sozialpolitischen Hintergründe und seine tatbestandlichen Voraussetzungen dar. Sodann wird erörtert, wie das Eingliederungsmanagement umgesetzt werden kann, wobei auf die Rolle der betrieblichen Interessenvertretung (Betriebsrat, Personalrat) und der Schwerbehindertenvertretung besonders eingegangen wird.

Die Zusammenhänge des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mit der gesetzlichen Unfallversicherung, vor allem mit deren Präventionsauftrag aus dem SGB VII, werden aufgezeigt. Schließlich wird der Aktivierende Wohlfahrtsstaat als Leitbild der aktuellen europäischen Sozialpolitik dargestellt und der Frage nachgegangen, inwieweit das Konzept des Betrieblichen Eingliederungsmanagements diesem Leitbild entspricht.

Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur wurden bis 30. April 2008 berücksichtigt; nur vereinzelt wird auch auf später
veröffentlichte Entscheidungen und Literatur Bezug genommen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Company Integration Management and Accident Insurance in the Activating Welfare State


Abstract:


Company Integration Management within the meaning of Article 84 para. 2 Social Code Book IX aims to help an employee retain his or her job in the event of long absences due to ill health. Since its statutory introduction in May 2004 the trade employers' liability insurance associations and the public sector accident insurance providers have been intensively involved with this instrument of prevention.

First of all, the BGAG Report outlines the fundaments of Company Integration Management, its socio-political backgrounds and the actual prerequisites for it. It then discusses how Integration Management can be implemented, with particular attention being paid to the role of the company representation of interests (works council, staff council) and the representative for the severely disabled.

The links between Company Integration Management and statutory accident insurance are highlighted, especially with their preventive requirement from Social Code Book VII. Finally, the Activating Welfare State is portrayed as the guiding principle of current European social policy and the question of the extent to which the concept of Company Integration Management corresponds this guiding principle is examined.

Legislation, court judgements and literature up to 30 April 2008 have been taken into account; decisions and literature published later are referred to only occasionally.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 167 SGB IX Prävention/Betriebliches Eingliederungsmanagement | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Buch/Monografie




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Homepage: https://www.dguv.de/de/mediencenter/publikation/index.jsp

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0758


Informationsstand: 26.04.2010

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