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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychisches Wohlbefinden von Beschäftigten

Eine Analyse arbeitsbezogener Belastungen und Ressourcen sowie die Bestimmung von Grenzwerten zur Gefährdungsanalyse



Autor/in:

Zeike, Sabrina Jasmina


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Köln: Eigenverlag, 2020


Jahr:

2020



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Abstract:


Dissertation an der der Universität zu Köln, 2020.

Die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen steigen seit Jahren. Gründe für die steigende Anzahl werden unter anderem in der sich verändernden Lebens- und Arbeitswelt gesehen. Das Thema 'Psychisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz' hat in diesem Kontext verstärkt an Bedeutung gewonnen. Obwohl psychische Anforderungen an Beschäftigte in der Arbeitswelt nachweislich zunehmen und Folgewirkungen weitgehend bekannt sind, fehlt es zurzeit noch an modernen Ansätzen zur Prävention.

Diese kumulative Dissertation setzt an dieser Forschungslücke an und widmet sich in drei Forschungsvorhaben dem psychischen Wohlbefinden von zwei ausgewählten Beschäftigtengruppen: Pflegekräften und Führungskräften.

Die Dissertation verfolgt dabei folgendes Ziel: Die Ermittlung von Grenzwerten für Belastungen und Ressourcen in der modernen Arbeitswelt.

Im Rahmen dieses Vorhabens wurden für diese kumulative Dissertation drei Forschungsvorhaben ausgearbeitet und in internationalen peer-reviewten Journals publiziert. In dem ersten Forschungsvorhaben beschäftigt sich die Autorin mit der Ermittlung wissenschaftlich basierter Grenzwerte für Anforderungen und Ressourcen nach dem Job-Demand-Control-Modell von Karasek (1979). Als Datengrundlage diente eine Stichprobe von 329 Pflegekräften aus Brustzentren in NRW.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit konnten zeigen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein gesundheitsgefährdendes Risiko mit Depressionsverdacht vorliegt, wenn nach dem Job-Content-Questionnaire der Wert für Anforderungen bei ? 31,4 und der Wert für Kontrolle bei ? 34, liegt. Das zweite und dritte Forschungsvorhaben diente der Untersuchung moderner Belastungen und Ressourcen von Führungskräften im Kontext der modernen Arbeitswelt. Für die Konstrukte 'Optionsstress', 'Digitalisierungsdruck' und 'Digitale Führungskompetenzen' wurden Messinstrumente entwickelt sowie Analysen zum Zusammenhang mit dem psychischem Wohlbefinden von Führungskräften durchgeführt.

Die Ergebnisse der Dissertation zeigen, dass 'Optionsstress' und 'Digitale Führungskompetenzen' das psychische Wohlbefinden von Führungskräften beeinflussen. Für die Zukunft lassen sich aus dieser Forschungsarbeit sowohl Implikationen für die Praxis als für die weitere Forschung ableiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV0294


Informationsstand: 09.10.2020

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