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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hilfsmitteltechnologie der Zukunft

Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen - 7. Europäische Konferenz für den Fortschritt der Hilfsmitteltechnologie in Europa, 31.8.-3.9. 2003, Universität Dublin



Autor/in:

Bjoerneb, Sidsel; Duff, Petrina; Maki, Outi [u. a.]


Herausgeber/in:

Association for the Advancement of Assistive Technology in Europa (AAATE)


Quelle:

Dublin: Eigenverlag, 2003, 95 Seiten: DIN-A4, Broschur


Jahr:

2003



Abstract:


Der Tagungsband enthält die Kurzfassungen der Beiträge, die auf der siebten europäischen Konferenz in Dublin für die zukünftige Entwicklung der Hilfsmitteltechnologie in Europa gehalten wurden.

Neue Technologien spielen innerhalb der globalen Informationsgesellschaft und in unserem Alltagsleben zunehmend eine zentrale Rolle - bei der alltäglichen Kommunikation, Arbeit, dem Studium oder im sozialen Kontext. Das Internet, Mobiltelefone und die digitale Kommunikation erlauben den Zugang sogar zu den entlegensten Teilen der Welt. Einige Experten begrüßen die Entwicklung zum sogenannten neuen globalen Dorf, andere sind alarmiert aufgrund der Befürchtung, in Zukunft auf eine Existenz virtueller Beziehungen reduziert zu werden oder aus Angst, dass die, die älter oder benachteiligt sind, von der neuen technologisierten Welt ausgeschlossen sein werden. Gerade in Bezug auf die Realität behinderter Menschen sei es nun an der Zeit, innezuhalten und den Stand der Entwicklungen zu evaluieren.

So ergaben sich vier zentrale Themen, die auf der Konferenz diskutiert wurden:

1) Die Nutzer im Mittelpunkt des Zugangs zu Hilfsmitteltechnologien - hier wurde erörtert, inwiefern Neue Technologien die Philosophie des selbstbestimmten Lebens und des Selbstmanagements behinderter Menschen unterstützen helfen und inwiefern dabei gewährleistet wird, dass der Mensch mit Behinderung im Zentrum der Entwicklung steht.

2) Interdisziplinarität - interdisziplinäre Ansätze arbeiten heraus, wie Dienstleistungsanbieter nutzerorientierte Ansätze in dem breiten Feld der Neuen Technologien integrieren können. Es sollten Wege gefunden werden, bei denen Hilfsmittelentwickler, -praktiker, -erfinder und -nutzer zu einem optimalen Ergebnis kommen im Sinne von best practice und Qualitätssicherung.

3) Qualitätsstandards

4) Neue Technologien - bahnbrechende Fortschritte bei der Technologie-Forschung und -entwicklung wurden unter die Lupe genommen, um herauszuarbeiten, wie diese eingesetzt werden können, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen, insbesondere im Sinne des Erreichens einer größeren Lebensqualität auch in Bezug auf die Teilhabe an Kunst und Kultur in der Gesellschaft.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Assistive Technology shaping the future

European year of people with disabilities - 7th European Conference for the Advancement of Assistive Technology in Europe, 31st August - 3rd September, 2003, University College Dublin

Abstract:


The proceedings of the 7th European Conference for the Advancement of Assistive Technolgy 'Shaping the Future' are proceeded. New technologies are a central part of our global information society and they play an increasingly important role in our daily lives, in how we communicate, work, study or socialise. The internet, mobile phones and digital communications allow instand, global access, even to the remotest part of the world. Some people are excited by the emergence of the new global village; others are alarmed.

Alarmed by the prospect of being reduced to an existence of virtual relationships, or fear that those who are older or less affluent will be excluded from this new world of technology. In the day-to-day reality of people with disabilities, it is difficult to discern any substantial impact. The dominance of technology, profession and organisation-centred approaches still permeates all sectors at European, national and local levels - it ist time to stand back end reevaluate.

There are four themes central to the publication:

1) User Centred Approaches to Assistive Technology - it looks at fundamental ways in which the AT service can support a philosophy of citizenship and self governance and ensure that people with disabilities become central to the AT provision process.

2) Interdisciplinary Approaches - it expolores how service providers can integrate a user-centred approach within the broad field of AT. Developing ways in which AT researchers, practitioners, funders, legislators and users can work together to achieve best practice at the stages of development and implementation across a broad spectrum of product and services. The development of standards is proving to be an essential element in removing barrieres and meeting the needs of people with disabilities in the community.

3) Standards in AT and ICT - Ireland has been a leader in this area and has published draft standards in Delivering Disability Services.

4) New Technologies - the significant advances in technology research and development are investigated to determine how these can be harnessed to benefit people with disabilities, particularly within a broader life perspective of arts and culture.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Tagungsdokumentation




Bezugsmöglichkeit:


k.A.

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Referenznummer:

R/GLE0030


Informationsstand: 29.09.2003

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