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Bibliographische Angaben zur Publikation

Reha-/Case Management Support der Fachklinik im betrieblichen Eingliederungsmanagement

Vortrag auf dem Sechzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Maier, Joachim; Riedl, Gisela


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 276-278, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Der Bereich Reha-/Case Management Support der Fachklinik Enzensberg bietet Betrieben sowie Leistungsträgern Unterstützung an, unter Nutzung flexibler Netzwerkressourcen die Situationsanalyse mit Leistungsdiagnostik durchzuführen, das Rehapotenzial zu ermitteln und passgenaue betriebliche Einsatzmöglichkeiten zu erarbeiten. Ein Kernteam, welches sich zusammensetzt aus Medizin und Klinischer Sozialarbeit/Rehaberatung - Disability Manager, übernimmt die Leitung und Koordination eines Auftrags und stellt das individuell erforderliche Programm zusammen.

Die Klientel dieser Studie durchlief im untersuchten Reha-/ Case Management Programm eine fallbezogene Situationsanalyse und Leistungsdiagnostik mit Rehapotenzialermittlung unter Berücksichtigung der Arbeitsanforderungen und unter Einschluss individuell erforderlicher Fachdisziplinen im Netzwerk. Die Aspekte Patientenzufriedenheit und Verbleib nach der Maßnahme wurden in dem Programm in einem 12-Monats-Follow up bei 62 unfallverletzten Personen evaluiert. Die Teilnehmer waren zu 74 Prozent männlich, 17 bis 66 Jahre alt, standen vor dem Unfall im Erwerbsleben und waren von Beginn des Verfahrens zu 58 Prozent längerfristig wegen der Unfallfolgen arbeitsunfähig.

Der Erwerbsstatus hat sich für die Mehrheit dieser schwerstbetroffenen Personengruppe durch das Reha-/Case-Verfahren verbessert oder zumindest geklärt. Folglich war die Zufriedenheit mit dem Programmablauf und dem Programmergebnis hoch. Durch das beschriebene Verfahren erhalten die Versicherten und Leistungsträger individuell zugeschnittene und neutrale Empfehlungen zu erforderlichen weiterführenden Maßnahmen und einen zeitnahen Zugang zu fallbezogenen relevanten Informationen. Als Basis eines ressourcenorientierten Prozesses werden die Stärken des Versicherten unter Berücksichtigung individueller Arbeitsanforderungen klar herausgearbeitet. Durch die fallbezogene, individuelle Beratung und Betreuung in einem flexiblen, unabhängigen Netzwerk kann das Verfahren zum Nutzen aller Beteiligten zeitlich komprimiert, kontinuierlich und mit den im individuellen Fall optimierten Leistungen erfolgen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL137843


Informationsstand: 07.09.2007

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