Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Entwicklung und psychometrische Überprüfung einer Kurzform des AVEM - AVEM-25

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Mösko, Mike; Koch, Uwe; Schulz, Holger


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 119-120, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Die Rückkehr ins Erwerbsleben und die Sicherstellung der Teilhabe am Arbeitsleben ist, neben der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten, ein erklärtes Ziel in der medizinischen Rehabilitation.

Es bedarf einer spezifischen Diagnostik, um mögliche arbeitsbezogene Problemfelder frühzeitig im stationären Behandlungskonzept berücksichtigen zu können. Der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) hat zum Ziel, gesundheitsfördernde und -gefährdende Verhaltens- und Erlebensweisen im beruflichen Kontext zu diagnostizieren.

Die Entwicklung einer ökonomischen Kurzform des AVEM ist das Ziel der Arbeit. Diese sollte in der Lage sein, die wichtigsten arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster von Patienten mit psychischen/ psychosomatischen Erkrankungen reliabel zu erfassen.

Für die Entwicklung der Kurzform des AVEM wurde eine Hauptkomponentenanalyse durchgeführt, die Anzahl der Dimensionen wurde mittels Screen-Test bestimmt und es wurde eine anschließende Varimaxrotation durchgeführt. Überprüft wurden für die so gebildeten Skalen Schwierigkeit und Trennschärfe der Items und die interne Konsistenz als Reliabilitätsmaß.

Auf der Basis einer großen klinischen Stichprobe der stationären Rehabilitation von Patienten mit psychischen/psychosomatischen Erkrankungen konnte in der Studie eine 25 Item Kurzform des AVEM mit fünf Subskalen entwickelt werden, welche sich durch eine befriedigende interne Konsistenz der Subskalen auszeichnet. Ein Einsatz in der klinischen Routine wird dadurch erleichtert, dass die Itembelastung für Patienten zugleich wesentlich reduziert worden ist.

Die alleinige Darbietung der 25 Items sollte zur Überprüfung der psychometrischen Eigenschaften des AVEM-25 in weiteren Studien erfolgen. Vor allem sollten Studien zur Konstruktvalidität durchgeführt werden. Die Änderungssensitivität in katamnestischen Studien sollte ebenfalls überprüft werden. Dies sollte zunächst an Patienten mit psychischen/psychosomatischen Erkrankungen, aber dann auch an Patienten anderer Indikationsgruppen erfolgen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x36


Informationsstand: 06.06.2006

in Literatur blättern