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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Domäne Arbeitsrelevante Basisaktivitäten im Ergotherapeutischen Assessment: Feldversuche zu psychometrischen Eigenschaften, Praktikabilität, Akzeptanz und Prozessqualität

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Akkad, H.; Häußermann, H.; Leonhart, Rainer [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 79-80, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Ziele:¶
Ziel ist des, die interne Konsistenz, die konkurrente Validität, die Responsivität, die Praktikabilität, die Akzeptanz und die Prozessqualität des Ergotherapeutischen Assessment (EA) mit der neuen Domäne 'Arbeitsrelevante Basisaktivitäten' unter Routinearbeitsbedingungen von Ergotherapeuten mit arbeitstherapeutischem Schwerpunkt zu untersuchen.¶

Methodik:¶
Dreizehn Therapeuten aus dreizehn Einrichtungen setzten das EA bei 175 konsekutiv behandelten erwachsenen Klienten mit vorwiegend neuropsychologischen Störungsbildern, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung über einen Zeitraum von 6 Monaten ein. Zusätzlich beurteilten die Therapeuten mittels eines Fragebogens den Nutzen des EA. Zur Bewertung der Assessmentdaten wurden Cronbach alpha, Signifikanztestung und Effektgrößen im präpost Interventiosnvergleich sowie der Pearson- und Spearman-Korrelationskoeffizient für den Vergleich mit einem Globalurteil herangezogen. Der Fragebogen zum Nutzen des EA wurde quantitativ und qualitativ ausgewertet.¶

Ergebnisse:¶
Die interne Konsistenz und konkurrente Validität waren hoch (Cornbach alpha: 0,85 bis 0,96; Pearson-Korrelationskoeffizienten: 0,80 bis 0,85). Bezüglich der Responsivität zeigten sich mittlere Effektgrößen (Standardised Response Mean: 0,32 bis 0, 58). Die befragten Therapeuten gaben bezüglich des Nutzens des EA auf fünffach-skalierten Likertskalen (1 = sehr gut, 5 = mangelhaft) folgende durchschnittliche Wertungen (Standardabweichung): Praktikabilität 2,3 (1,2), Akzeptanz 1,9 (0, 9), Wirkung auf die Diagnostik 1,9 (0,9) auf die Zielfindung 2, 2 (0,9) und auf die Kommunikation mit anderen Rehabilitationspartnern 2,0 (0,9) , Gesamturteil 1,8 (0,5).¶

Schlussfolgerung:¶
Therapeuten im arbeitstherapeutischen Setting bewerten den Nutzen des EA als gut. Das EA erfüllt auch hier wesentliche Gütekriterien der klassichen Testtheorie. Die vorgelegten Ergebnisse für die Domäne der arbeitsrelevanten Basisaktivitäten sprechen für eine Implementierung in der ergotherapeutischen Routine. Vor dem Einsatz der neuen Domäne in wissenschaftlichen Outcome-Studien sollte eine multizentrische Validierungsstudie zur weiteren Untersuchung psychometrischer Eigenschaften der neuen EA-Domäne erfolgen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x29


Informationsstand: 06.06.2006

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