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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D1-2019: Mitbestimmung durch Leichte Sprache? Welche Voraussetzungen sind für die Umsetzung der reformierten Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO) von Werkstatträten erforderlich?


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Bergelt, Daniel; Goldbach, Anne


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2019, 11 Seiten: PDF


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF, 264 KB).


Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Konzepte und Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

In dem Beitrag wird die Funktion Leichter Sprache hinterfragt - welche im Fachdiskurs zumeist unkritisch vorausgesetzt werde. Anhand von Werkstatträten und der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO) wird empirisch begründet exemplifiziert, wie sich Auswirkungen der Informationsvermittlung mit Hilfe Leichter Sprache ausgestalten können. Dabei wird gefragt, welche Chancen der Informationsaneignung, Schwierigkeiten und emanzipatorischen Potenziale durch Leichte Sprache emergieren können.

Es stellt sich heraus, dass ein selbstzufriedener Blick auf die Chancen der Informationsaneignung durch potenzielle Nutzer und Nutzerinnen als einseitig und zu eng zu charakterisieren ist. Leichte Sprache muss demnach immer mit ihrer Funktion als - mit dem Bundesteilhabegesetz in Form der WMVO einhergehendes - emanzipatorisches Potenzial verknüpft werden und stellt lediglich einen eventuell richtigen Schritt in Richtung sozialer Teilhabe dar - nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1901


Informationsstand: 11.02.2019

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