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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: NEXUS

In Teil 3: Selbstdarstellung von Projekten



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Folgeprojekt NEXUS

Träger: BBW im Oberlinhaus gGmbH

Zeitraum: 01.07.1998-30.06.2000

Förderung: Europäischer Sozialfonds (GI Beschäftigung/ Aktionsbereich HORIZON), Land Brandenburg

Zielgruppe: Körper- und lernbehinderte Jugendliche in der Erstausbildung (vorwiegend Büroberufe) und ehemalige Auszubildende, die in ihrer derzeitigen Beschäftigung von Entlassung bedroht oder arbeitslos sind (Alter zwischen 17 und 23 Jahren)

EU-Partner:
- Instituto Municipal de Formacion y Empleo, Granada/Spanien (IMFE Granada)
- Instituto Municipal de Disminuidos, Barcelona/Spanien (IMD Barcelona)
- Instituto Andaluz de Servicios Sociales, Sevilla/Spanien (IAS Sevilla)
- EVE Holdings, Dublin/Irland (EVE Dublin)
- Dienststelle für Personen mit Behinderung, St. Vith/ Belgien (DPB St. Vith)

Der nationale Teil des Projektes geht von der Problemlage aus, dass sich für behinderte junge Menschen trotz einer relativ guten und zeitgemäßen Ausbildung die Chancen bei der Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt zunehmend verschlechtern. Der innovative Ansatz des Projektes besteht einer seits in der bislang nicht in dieser Form praktizierten Zusammenarbeit mit Unternehmen der freien Wirtschaft und andererseits in einer Fortbildungsmaßnahme für ehemalige Auszubildende des BBW. Die Projektarbeit bietet eine Zusatzqualifikation der Teilnehmer über den Rahmenplan hinaus und hilft bei der Entwicklung und Erprobung von Strategien beim Einsatz moderner Kommunikationstechniken für behinderte Menschen.

Das Projekt wurde auf drei Teilnehmergruppen hin ausgerichtet:
- Auszubildende im 3. Lehrjahr bearbeiten als Telearbeiter reale Aufträge von Firmen der Region.
- Themengebundene Qualifizierungskurse für Jugendliche in verschiedenen Ausbildungsberufen.
- Fortbildung im Bereich Telekommunikation für ehemalige Auszubildende, die derzeit arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

In Zusammenhang mit der transnationalen Zielstellung wurden weiterhin Grundlagen für eine Teleausbildung entwickelt. Diese Form der Ausbildung ist denkbar für Jugendliche, für die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk nicht möglich ist. Besonderheit dieser Ausbildungsform ist, dass der Auszubildende von zu Hause entsprechend seiner gesundheitlichen Befindlichkeit und seines eigenen Lernstils und Leistungsvermögens arbeiten kann.

Der Träger kooperiert auf lokaler Ebene mit kleinen und mittelständischen Firmen wie auch mit projektrelevanten öffentlichen Einrichtungen.

Transnationalität:
Die transnationalen Arbeitsschwerpunkte lagen in der Einrichtung, Erprobung und Vervollkommnung eines Telekommunikationsnetzes für den Informationsaustausch unter den einzelnen Partnern sowie zur Kontrolle und Evaluation der Projekte. Zu den wichtigsten Aufgaben gehörten die Entwicklung einer Strategie für eine Fernausbildung und Teletraining und die entsprechend dafür notwendigen Arbeitsmaterialien. Dazu fand eine Analyse der Ausbildungs- und Rehabilitationsysteme sowie des Arbeitsmarktes statt. Weitere Schwerpunkte des Projektes waren die Erarbeitung von europäischen Curricula für Berufsabschlüsse und die Erprobung von Telearbeit in der beruflichen Rehabilitation.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0127


Informationsstand: 01.08.2002

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