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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Übersicht zum Rechtsgutachten Entwicklung der Telearbeit - arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen: II. Definition der Telearbeit

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

Wedde, Peter


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Eine einheitliche Definition von Telearbeit gibt es bisher nicht.

In den zahlreich vorliegenden Definitionen finden sich in der Regel drei Merkmale wieder:
- Arbeit außerhalb der Betriebsstätte des Arbeitgebers,
- Regelmäßigkeit der Tätigkeit,
- Nutzung von elektronischen Diensten und Netzen sowie von Computern.

Unter Beachtung dieser Merkmale lässt sich Telearbeit als Tätigkeit beschreiben, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit außerhalb des Betriebs des Arbeitgebers erfolgt und dabei neue Informations- und Kommunikationstechniken zur Arbeitserbringung nutzt. Vo dieser Definition nicht erfasst werden Formen der Arbeit, bei denen Beschäftigte ungeplant und nur gelegentlich außerhalb des Betriebs tätig werden und dabei eher zufällig einen Computer oder ein sonstiges elektronisches Arbeitsmittel nutzen. Nicht entscheidend für die Feststellung von Telearbeit ist das Vorliegen einer permanenten Online-Verbindung mit einer Zentrale durch elektronische Kommunikationsmittel.

Es gibt drei Formen von Telearbeit:
- Ausschließliche Telearbeit, bei der Beschäftigte nur zu Hause tätig werden und keinen Arbeitsplatz mehr im Betrieb haben.
- Telearbeit in Nachbarschafts- und Satellitenbüros, bei der eine Gruppe von Beschäftigten in eine m gemeinsamen Büro tätig wird, das in der Nähe der Wohnungen angesiedelt ist. Möglich sind auch Gestaltungen, bei denen sich das Büro in der Wohnung von Beschäftigten befindet.
- Alternierende Telearbeit, bei denen Beschäftigte teilweise im Betrieb und teilweise zu Hause tätig werden. Diese Form umfasst auch die sogenannte mobile Telearbeit, bei der Beschäftigte an wechselnden Orten außerhalb der Wohnung tätig werden (beispielsweise im Außendienst).

Die Unterscheidung zwischen alternierender und mobiler Telearbeit ist für die telearbeitsspezifische Bewertung rechtlicher Auswirkungen jedoch nicht von grundlegender Bedeutung, da die sich ergebenden Problemfelder weitgehend identisch sind. Deshalb wird auf eine differenzierte Analyse dieser beiden Gestaltungsvariante verzichtet.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Kapitelübersicht: Übersicht zum Rechtsgutachten




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikat...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0091


Informationsstand: 01.08.2002

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