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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Technische Universität Hamburg-Harburg: Fernarbeitsplätze für körperbehinderte AkademikerInnen

In Teil 3: Selbstdarstellung von Projekten



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Die Technische Universität Hamburg-Harburg wurde 1978 gegründet und gehört somit zu den jüngsten Hochschulen in Deutschland. Als eher kleine Universität kann sie sich den Veränderungen der technischen und gesellschaftlichen Anforderungen schnell anpassen. Der anwendungsbezogene Forschungsschwerpunkt und die Kooperationen mit regionalen und überregionalen Unternehmen kommen auch ihrer eigenen personellen und apparativen Ausstattung zugute. Davon profitieren sowohl die Forschung als auch die Lehre.

Im Jahr 1991 wurde an der TUHH der Arbeitsbereich Abfallwirtschaft gegründet. Etwa 25 MitarbeiterInnen sind in dem interdisziplinär ausgerichteten Arbeitsbereich tätig. Von der Ausbildung her sind es Bauingenieure, Verfahrenstechniker, Bioingenieure, Chemiker und Umwelttechniker, die auf den unterschiedlichen Gebieten der Abfallwirtschaft forschen.

Das Projekt Behinderten-Fernarbeitsplatz
Mit der Telekommunikation, der Datenautobahn und Multimedia sind neue Möglichkeiten einer häuslichen Tätigkeit und der Arbeitsplatzgestaltung entstanden. So können viele Arbeiten am Computer und mit Netzanbindung, zum Beispiel zum Arbeitgeber, zu Hause durchgeführt werden.

In der Forschung können zum Beispiel Versuch-, Analysen- und Pilotanlagen ferngesteuert und - überwacht werden, wodurch auch praktisches wissenschaftliches Arbeiten von einem Fernarbeitsplatz aus möglich ist. Gerade für körperbehinderte Menschen bieten sich hierdurch neue Chancen, auf interessanten Gebieten nicht nur theoretisch oder als Hilfskraft erwerbstätig zu sein. Der erstmalig an der TUHH eingerichtete Behinderten Fernarbeitsplatz (vergleiche Fallbeispiel Seite 69), der hauptsächlich dem Arbeitsbereich Abfallwirtschaft und Stadttechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stegmann zugeordnet ist, soll in einem Forschungsprojekt näher untersucht werden.

Es sollen Probleme und Erfahrungen der Zusammenarbeit über eine räumliche Distanz hinweg aufgezeigt und Lösungen gefunden werden. Weiterhin sollen mögliche Tätigkeitsfelder und Arbeitsinhalte ermittelt und beschrieben werden. Für das Projekt, in dem sozialwissenschaftliche und technische Inhalte vorgesehen sind, wurde bis heute jedoch leider kein Projektträger gefunden.

Ziel des Projekts ist es, ein für Arbeitgeber und Fernarbeitnehmer zufriedenstellendes Arbeitsverhältnis zu finden, unter Berücksichtigung angemessener Arbeitsinhalte für den behinderten Arbeitnehmer und unter Berücksichtigung der Erwartungen und der gestellten Anforderungen vom Arbeitgeber. potenziellen Arbeitgebern soll anhand eines Erfahrungsberichts eine weitere Informationsquelle zur Einrichtung von Behinderten-Fernarbeitsplätzen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Aktivitäten bezüglich des Fernarbeitsplatzes
Es wird nach einem fachbezogenen, in diesem Fall abfallwirtschaftlichen Forschungsprojekt gesucht, das der Fernarbeitnehmerin ermöglicht, praktische wissenschaftliche Versuche durchzuführen.

Kontaktadresse:
Technische Universität Hamburg-Harburg AB Abfallwirtschaft und Stadttechnik 1-04
Harburger Schloßstr. 37
21079 Hamburg

Kontaktpersonen:
Anna Deipser; Prof. Dr. Rainer Stegmann
Telefon: 040 77183254
Telefax: 040 77182375
deipser@tu-harburg.de
stegmann@tu-harburg.de
http://www.tu-harburg.de/aws

Publikationen:
Deipser, A.; Stegmann, R.: Teleworkplace for the Handicapped. In: Interdisciplinary Aspects on Computers Helping People with Special Needs. 5th International Conference, ICCHP '96. Linz, Austria. July 1996. Österreichische Computer Gesellschaft. R. Oldenbourg, Wien, München. S. 189-197


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Individueller Erfahrungsbericht




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0065


Informationsstand: 01.08.2002

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