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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telearbeit: Technische Hilfen für EDV-Arbeitsplätze: Hilfsmittel für taube und schwerhörige Personen

In Teil 1: Hilfestellungen zur praktischen Einführung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen



Sammelwerk / Reihe:

Telearbeit für behinderte Menschen, Band 272


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2002


Jahr:

2002



Abstract:


Das Arbeiten mit dem Computer ist für taube und schwerhörige Personen weitgehend unproblematisch. Die optisch orientierte Arbeitsweise an Computern und die zunehmende Vernetzung von Arbeitsplätzen, Informationsquellen und Dienststellen mit Computernetzwerken (Internet, E-Mail, www) begünstigt taube und schwerhörige Personen. Problematisch können dagegen Einschränkungen bei der Telefonkommunikation sein.

Bei genügender Resthörfähigkeit lassen sich diese Einschränkungen durch Hilfsmittel ausgleichen, so dass die Telefonbenutzung möglich ist. Starke Höreinschränkungen machen die Telefonbenutzung unmöglich, hier muss auf kompensierende Techniken wie Faxgerät und E-Mail zurückgegriffen werden.

Telefonkommunikation
Eingesetzt werden Telefonverstärker bezüglich Telefonadapter, mit denen Hörgeräteträger telefonieren können. Faxgerät und Schreibtelefon, in Zukunft auch Bildtelefone werden eingesetzt, wenn die Telefonbenutzung nicht möglich ist. Bei der Anschaffung von Endgeräten wie zum Beispiel Faxgeräten ist darauf zu achten, dass deren Bedienung auch ohne Wahrnehmung akustischer Signale möglich ist. Dies gilt auch für Software, die mit Sound-Unterstützung arbeitet. Auch die Computer( netz)gebundene Telekommunikation wie E- Mail, www, Chat und Videokonferenz-Programme kompensieren die Telefonbenutzung.

Direkte Kommunikation
Telearbeit kann für taube und schwerhörige Menschen besonders geeignet sein, da der Stellenwert der direkten Kommunikation zum Beispiel mit Kollegen und Kunden geringer ist als in herkömmlichen Arbeitsverhältnissen. Dabei darf, schon aus Gründen der Integration, keinesfalls vollständig auf 'Face-to-Face Kommunikation' verzichtet werden. Hierfür sind zusätzlich Hörhilfen, zum Beispiel Konferenzhöranlagen oder auch punktuelle Dolmetscherhilfe für Gebärdensprache, empfehlenswert.

Worauf zu achten ist
Der individuelle Bedarf ist zu ermitteln und gegebenenfalls mit der technischen Ausstattung am anderen Ende der Kommunikationskanäle abzuklären beziehungsweise auch dort nachzurüsten, beispielsweise mit Faxgeräten, Schreibtelefonen oder Videokonferenz-Systemen.

Weiterführende Informationen und Hinweise zum Thema Hilfsmittel für taube und schwerhörige Menschen gibt es im Internet unter folgenden Adressen:
http://www.taubenschlag.de. (Interessantes über Hilfsmittel zur Kommunikation und Information)
http:// www.schwerhoerigkeit.de (Informationen zum Thema Hörgeräte)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Kapitelübersicht: Technische Hilfen für EDV-Arbeitsplätze




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/publikationen.h...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

D0027


Informationsstand: 01.08.2002

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