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Angaben zum Forschungsprojekt

Projekt DfA@eInclusion

Design for All für eInclusion - DfA@eInclusion ist eine koordinierte Maßnahme Design for All in Europa durch europaweite Vernetzung und gezielte Aktionen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, praktische Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Es stellt ein Unterstützungsprojekt für das EU Projekt EDeAN (European Design for all eAccessibility Network) dar.

Der Zugang aller Mitbürger zu Informations-, Telekommunikationssystemen und -dienstleistungen, wird als entscheidend für die sozio-ökonomische Integration Europas angesehen. Diese 'eInclusion' setzt voraus, dass bei der Entwicklung und Herstellung neuer Produkte die Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche aller Benutzer berücksichtigt werden müssen. Dabei bedürfen Minderheiten die von gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht sind, einschließlich Menschen mit Behinderungen und alte Menschen, einer besonderen Aufmerksamkeit. Dieser Ansatz wird häufig als 'Design for All' bezeichnet.

Die koordinierten Maßnahmen im Rahmen von DfA@eInclusion tragen durch die Verwirklichung folgender strategischer Ziele zur 'eInclusion' bei:
- Unterstützung von bereits laufenden europäischen Initiativen welche 'DfA' und im Besonderen EDeAN bei der Einführung der eInclusion Ideale voranbringen
- Vertiefung von bereits vorhandenen Partnerschaften zwischen Akademikern, Forschern, Anwendern und industriellen Mitgliedern um eInclusion durch die erfolgreiche Anwendung von DfA-Methoden bekannt zu machen
- Förderung des Informationsaustauschs zwischen den verschiedenen Mitgliedern
- Strukturierung und Förderung von praktischer Aus- und Weiterbildung

Im Projekt sind die folgenden Aktivitäten geplant:
- Die Erweiterung der DfA Wissensbasis, mit gut zugänglichen Informationen und einer großen Auswahl unterschiedlicher Suchkriterien
- Strukturieren von Informationen bezüglich Chancen und Risiken für unterschiedliche Benutzergruppen um Lösungsansätze für Probleme und wahrscheinliche Anwendungsmöglichkeiten basierend auf dem DfA Konzept zu finden
- Die Einrichtung besonderer Aufklärungsaktivitäten in Bezug auf DfA einhergehend mit der Konzipierung sowohl von online- als auch von offline-Kursen
- Die Einbindung eines eher strategischen Ansatzes in privaten und öffentlichen Organisationen (Dazu zählen: Bewusstseinsveränderungen, Ausbreitung, Massentauglichkeit, online Kommunikationsdienste, Hilfestellung, Erfahrungsaustausch)
- Den Ausbau und die generelle Verbesserung der Kommunikation um den Entscheidungsträgern, Mitgliedern und auch Dritten eine systematische, effiziente Kooperation zu ermöglichen
- Die Kooperation mit Industriepartnern für die Aufnahme/ Annahme von DfA Ideen in Europas Informations- und Kommunikationssektor (ICT)
- Unterstützung des Mainstreamings der Zugänglichkeit von IST Produkten und Dienstleistungen mittels vielfältiger Aktivitäten zur Verbreitung

Die koordinierenden Maßnahmen werden die Qualität von 'Design for All' verbessern und zu folgenden Ergebnissen führen:
- ein verbessertes Verständnis für DfA
- gemeinsame Fallstudien und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
- eine DfA Datenbank die schnellen Zugriff auf relevantes Material ermöglicht
- Unterstützung der Arbeitsgruppen bei EDeAN
- verstärktes europaweites Interesse der Industrie im Bereich der Kommunikations- und Informationstechnik
- Informierung der involvierten Firmen in Bezug auf Resourcen, laufende Forschungen und sonstige bildende Veranstaltungen an Universitäten
- Ein mittel- bis langfristiger Aktionsplan in Bezug auf eAccessibilities in der ICT Branche
- Förderung der Entwicklung der Verfahren innerhalb von DfA im erweiterten Europa
- verbesserte Zusammenarbeit der europäischen Standardisierungsorganisationen mit Bezug zu DfA (in Zusammenarbeit mit der Europäischen Standard Organisation (ESO))
- Arbeitstreffen um Endkunden und Designer zu unterstützen
- Beispiele für DfA Lehrgänge im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik
- Veröffentlichung von Informationsmaterial, Schriftstücken und Poster um die Bekanntheit zu erhöhen und Anstöße sowohl innerhalb der Forschungsgemeinschaft, als auch der breiteren Bevölkerung zu geben



Beginn:

01.01.2007


Abschluss:

31.12.2009


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Europäische Union - EU
Programm: IST



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3642


Informationsstand: 10.12.2013