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Angaben zum Forschungsprojekt

Entwicklung eines Screenreaders für graphische Oberflächen unter Linux (SUE, Screenreader Usability Extensions)

Heutige Computerarbeitsplätze sind für Menschen mit Behinderungen wenig geeignet. Sie erfordern die feinmotorische Koordination von Auge und Hand und die graphisch orientierte Mensch-Maschine-Schnittstelle schließt vor allem sehgeschädigte Nutzer aus oder schränkt sie zumindest stark ein.

Abhilfe schafft ein sogenannter Screenreader, der die wesentlichen textuellen Informationen aus dem Grafik-Kontext extrahiert und auf einer Braillezeile bzw. über eine Sprachausgabe zur Verfügung stellt. Bei dieser Reduzierung geht der semantische Kontext aber teilweise verloren, so dass eine komfortable Bedienung kaum möglich ist.

Hier setzt das Forschungsprojekt an. Es wird versucht, durch eine geeignete Vorverarbeitung und Strukturierung der Daten eine Restaurierung der semantischen Beziehungen zu ermöglichen und diese den veränderten Anforderungen entsprechend zur Verfügung zu stellen.

Ziel ist die Verbesserung der Usability. Ein blinder Benutzer soll in der Lage sein, ohne fremde Hilfe den Umgang mit dem PC zu meistern. Dazu gehört auch eine vollständige und beliebig konfigurierbare Sprachunterstützung. Die notwendigen Module werden möglichst systemneutral entwickelt und bilden die Extensions, die, unter die GPL-Lizenz gestellt, kostenlos und quelloffen verfügbar sind.



Beginn:

01.01.2007


Abschluss:

31.05.2010


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3485


Informationsstand: 20.08.2019