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Angaben zum Forschungsprojekt

Mobilitätseingeschränkte Personen im ÖPNV - Analyse des derzeitigen Entwicklungsstands barrierefreier Lösungen

Die Verbesserung der Mobilitätschancen aller Menschen, einschließlich mobilitätseingeschränkter Personen, mittels des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat insbesondere aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen erhebliche Bedeutung. In diesem Projekt wurde der hohe Entwicklungsstand barrierefreier Lösungen im deutschen ÖPNV umfassend ermittelt, bewertet und anhand einer Vielzahl praktischer Beispiele anschaulich dargestellt. Nach der Formulierung der Grundlagen des barrierefreien ÖPNV wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die finanziellen Regelungen eingehend erläutert. Die Konsequenzen des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik für den ÖPNV, insbesondere des am 1.5.2002 in Kraft getretenen Behindertengleichstellungsgesetzes (Barrierefreiheit als Zielvorgabe, Partizipation etc.) wurden - hier erstmalig - im Gesamtzusammenhang verdeutlicht. Die verschiedenen Teilbereiche (weitreichend) barrierefreier Lösungen - Fahrzeuge, Haltestellen, Ausstattung, Information und Service etc. - wurden eingehend analysiert, aufbauend auf die Erfahrungen konkrete Empfehlungen gegeben und abschließend die Aussichten für die künftige Entwicklung des barrierefreien ÖPNV skizziert. Die Ergebnisse des Vorhabens wurden im Jahr 2003, dem 'Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen', öffentlichkeitswirksam präsentiert und auch international verbreitet.

Siehe auch Folgeprojekt aus dem Jahr 2011/2012:
'Analyse des derzeitigen Entwicklungsstandes barrierefreier Lösungen für mobilitätseingeschränkte Personen im ÖPNV'



Beginn:

01.01.2002


Abschluss:

30.04.2003


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2912


Informationsstand: 13.06.2018