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Angaben zum Forschungsprojekt

Der Einsatz der aktiven und passiven Bewegungsanalyse im Bereich orthopädischer Heilverfahren am Beispiel des postradikulären HWS-Syndroms

Mittels einer computergestützten Bewegungsanalyse (Zebris-System) lässt sich der Bewegungsumfang der HWS sehr genau feststellen. Zur Beurteilung funktioneller Defizite ist eine solche Messung unabdingbar. Für größere Kollektive lässt sich eine gute Korrelation zwischen dem Bewegungsumfang und der Schwere des Kankheitsbildes nachweisen. Im Einzelfall ist die Interpretation der Daten jedoch problematisch.
Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, ob durch eine zusätzliche passive Bewegungsanalyse eine bessere Interpretation der Messergebnisse möglich ist. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob Patienten mit sozialmedizinischen Begehren durch eine besondere Diskrepanz zwischen aktiven und passiven Bewegungsumfängen auffallen.
Seit 1.1.2002 werden alle Patienten, die mit der Diagnose einer Cervicobrachialgie ein stationäres Heilverfahren in der Klinik durchführen einer kombinierten aktiven und passiven Bewegungsanalyse unterzogen. Die bisherige Auswertung zeigt, dass sich sozialmedizinische Begehren nicht in einer Diskrepanz zwischen aktiver und passiver Messung wiederspiegeln oder mit reduzierten Bewegungsumfängen einhergehen.



Beginn:

01.01.2002


Abschluss:

31.12.2003


Art:

Eigenprojekt



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Abstract

Comparison of active and passive motion of the spine - 3-D analysis in rehabilitation-patients with chronic cervicogene pain

For the interpretation of functional deficits of the cervical spine a motion analysis is essential. The usually performed active motion analysis depends on the compliance of the patients.
Some patients might demonstrate a reduced range of motion to get compensation benefits for their disability.

The question is, whether the addition of passive motion analysis to the routinely performed active motion analysis might be able to identify patients with such intentions.
Therefore, since 1.1.2002 all patients with cervicogene pain syndrome get an active plus passive motion analysis (Zebris-system).
Up to now we have analyzed about 200 patients. The first results show a good correlation between active and passive measurements. Patients with socioeconomic intentions can not be identified by the comparison of active and passive measurement of the range of motion.


Referenznummer:

R/FO2783


Informationsstand: 28.03.2007