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Angaben zum Forschungsprojekt

Test zur Eignung von Pkw-Kleinwagen für mobilitätseingeschränkte Personen II

Im Jahre 2000 haben die Stiftung Warentest, Berlin und die D.I.A.S. GmbH, Hamburg, einen ersten Test zum o.g. Thema, mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausgleichsfonds erfolgreich durchgeführt. Die Resonanz bei den Betroffenen, den Pkw-Herstellern und den zuständigen Rehabilitationsträgern waren sehr positiv. Zugleich belegen die Testergebnisse die Notwendigkeit, bei der Pkw-Entwicklung die Belange behinderter Autofahrer besser als bisher zu berücksichtigen. Deutlich wurde auch, dass es insbesondere bei den unteren Wagenklassen an nutzergerechten Informationen zu Ab-Werk-Ausstattungen und Umrüstangeboten fehlt.

Der Test soll klären, was Kleinwagen bewegungs- und mobilitätseingeschränkten Menschen als Fahrer oder Mitfahrer bieten. Zusätzlich sollen die Kleinwagen untersucht werden auf ihre Eignung zur
- Mitnahme mobilitätseingeschränkter oder geriatrischer Menschen und ihren Hilfsmitteln,
- Umrüstung für mobilitätseingeschränkte oder geriatrische Menschen als Autofahrer.

In einer vorgeschalteten Recherche soll erhoben werden, inwieweit die Fahrzeughersteller Sonderausstattungen anbieten, die die Mitnahme mobilitätseingeschränkter Personen erleichtern oder diesen das Fahren eines Autos ermöglichen. Ebenso werden exemplarisch ausgewählte Spezial-Autoumrüster für mobilitätseingeschränkte Personen nach Umrüstungs-Angeboten befragt, die in die jeweiligen Fahrzeuge eingebaut werden könnten. Diese Angebote sollen in einer Marktübersicht (ohne Prüfung) tabellarisch dargestellt werden.
In einer Stichprobe werden die speziell für behinderte Menschen angebotenen Serviceleistungen der im Test befindlichen Fahrzeugherstellern überprüft in Bezug auf die angebotene Beratung der Umrüstung des Fahrzeuges und auf besondere Serviceleistungen bei Fahrzeuginspektionen.



Beginn:

01.06.2001


Abschluss:

30.04.2002


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, BMGS
(Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2691


Informationsstand: 22.09.2006