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Angaben zum Forschungsprojekt

Vergleichende Untersuchung des Heilungsverlaufs nach schweren Schädel-Hirn-Verletzungen bei Anwendung eines Integrativen Versorgungskonzeptes mit frührehabilitativer und neuro-psychologischer Frühbehandlung gegenüber den bisherigen Behandlungsmaßnahmen

In einer prospektiven multizentrischen Studie an erwachsenen Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma (GCS<=8 für mind. 24 Std.) mit und ohne Begleitverletzungen wird die initiale Diagnostik, die Therapie der Akutphase sowie der kontinuierliche Übergang in die anschließende Rehabilitation dokumentiert. Im Rahmen der frührehabilitativen Maßnahmen in der Akutklinik wird eine spezielle Stimulationstherapie bei komatösen Patienten durchgeführt. Die Einhaltung einer kontinuierlichen wohnortnahen Rehabilitationskette erfolgt in Zusammenarbeit mit benachbarten Rehabilitationszentren (integratives Versorgungskonzept) und soll zu einer rascheren beruflich-schulischen und sozialen Wiedereingliederung sowie zu einer besseren Lebensqualität führen. Während der Akutphase sowie 3, 6, 12 und 24 Monate nach Trauma werden die Patienten eingehend neuropsychologisch, radiologisch und klinisch untersucht.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.01.1996


Abschluss:

31.12.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft: bis 31.12.1998
Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.
Codman
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMBF: Förderkennung 01 KO 9517
Ford-Werke GmbH
Forschungspool Köln-Fortune: seit 01.01.1999
Marien-Krankenhaus (Bergisch-Gladbach)
Mundipharma GmbH
Stadt Köln
Spenden
Universität zu Köln
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems



Weitere Informationen


Abstract

Healing Process after Severe Brain Damage

In a prospective multicenter study in adult patients with severe head injury (GCS <=8 for at least 24 hours) with and without polytrauma the initial diagnostics, therapy in the intensive care unit and the continuous early rehabilitation is documented. In context with the early rehabilitation program already starting in the intensive care unit after stabilization of vegetative parameters, a special stimulation therapy is done in comatose patients. A continouous rehabilitation is maintained from early rehabilitation up to long term rehabilitation near the home or residence of the patients (integrative rehabilitation concept). This shall lead to a shorter reintegration time with regard to profession, school and social life as well as quality of life. The patients are continuously examined in the intensive care unit with early rehabilitation and follow up 3, 6, 12 and 24 months after trauma. This includes neuropsychological testing, radiological and clinical examination.


Referenznummer:

R/FO1997


Informationsstand: 10.01.2020