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Angaben zum Forschungsprojekt

digIRENA - Nachhaltiger Therapieerfolg und ein flächendeckendes Nachsorgeangebot mit Hilfe einer multimodalen Tele-Rehabilitationsplattform

Aus den genannten Gründen werden die Rehabilitations- und Therapieerfolge in vielen Fällen nicht nachhaltig verstetigt, was häufig zu Rückfällen führt. Um diesen Zustand zu verbessern, ist ein flächendeckendes, effektives, interdisziplinäres und multimodales Nachsorgeangebot im Bereich der IRENA-Nachsorge notwendig. Derzeit ist jedoch ein solches Nachsorgeangebot nicht vorhanden. Einen innovativen Ausweg aus dieser Versorgungslücke kann die digitale Telerehabilitationsnachsorge sein. Mit zunehmender Digitalisierung und Verbreitung mobiler Technologien, wie z.B. Smartphones oder Tablets, eröffnen sich neue Möglichkeiten, den Versorgungsmangel in der Reha-Nachsorge zu überwinden und die in der Rehabilitation erzielten Erfolge nachhaltig zu verstetigen. Jedoch gibt es bis jetzt noch keine, rein App-basierte Telerehabilitationsnachsorge, welche zugleich interdisziplinär und multimodal ist. Alle bestehenden Telerehabilitationsnachsorgeangebote sind entweder unimodal oder benötigen eine extra Hardware, welche der Hersteller dem Patienten zur Verfügung stellen muss.

Mit diesem Modellvorhaben soll ein innovatives digitales Nachsorgeangebot in Verbindung mit einer ausgelagerten therapeutischen Betreuung erprobt und auf Wirksamkeit überprüft werden. Zunächst soll dieses Modellvorhaben bei orthopädischen Patienten erprobt und gegebenenfalls bei erwiesener Wirkung auf andere Patientengruppen ausgeweitet werden. Aus diesem Modellvorhaben können Erkenntnisse gewonnen werden, wie und mit welcher Wirksamkeit die Telerehabilitationsnachsorge in die Praxis umgesetzt werden kann. Damit soll langfristig ein digital unterstütztes, niedrigschwelliges Nachsorgeangebot für die Rehabilitanden bereitgestellt werden, um die beschriebene Lücke im Nachsorgeangebot zu schließen und die erzielten Therapieerfolge der Reha-Maßnahme nachhaltig zu verstetigen. Die DRV KBS möchte jedem Rehabilitanden eine Möglichkeit geben, nach der Rehabilitationsmaßnahme an einer Nachsorge teilhaben zu können.

Die digitale Nachsorgemaßnahme kann sowohl im häuslichen als auch im stationären oder ambulanten Kontext flexibel angewendet werden. Dadurch kann ein großer Teil der Patienten in die Rehabilitationsnachsorge integriert werden. Die digitalen Nachsorgemaßnahmen ermöglichen einen patientenorientierten Zugang, bei dem ein medizinischer Leistungserbringer in direktem Kontakt mit dem Patienten steht.



Beginn:

15.08.2019


Abschluss:

30.09.2021


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125948


Informationsstand: 03.06.2020