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Angaben zum Forschungsprojekt

GeStärkT - Gesundheit Stärken und Teilhabe ermöglichen

Durch präventive, gesundheitsfördernde und begleitende Angebote soll die Gesundheit von i.d.R. arbeitslosen, aber auch beschäftigten Menschen des Jobcenters im Landkreis gestärkt bzw. erhalten werden und folglich die Chancen auf den (Wieder-) Einstieg in den Arbeits- / Ausbildungsmarkt nachhaltig erhöht bzw. die Sicherung des Arbeitsplatzes gefördert werden. Hierbei kommen zusätzlich 1 Gesundheitscoach und 1 rehapro-Koordinator auf Fallmanagementebene zum Einsatz, um sowohl intensivere Kundenbetreuung - auch im häuslichen Umfeld, als auch bessere Verzahnung und Kooperation von beteiligten (Kosten-)Trägern für mehr Prozesstransparenz u. - beschleunigung im Gesundheits- und Arbeitskontext zu erreichen. Auch bisher nicht erreichbare Kunden ohne ärztliches Gutachten mit Einschränkungen vor allem psychischer Art übernimmt der Gesundheitscoach in Betreuung mit dem Ziel des Erhalts eines ärztlichen Gutachtens, ggf. unter Zuhilfenahme von Fachexperten zwecks Reintegration. Aufsuchende Sozialarbeit mit Gesundheitsfokus im Arbeitsmarktkontext wird neuartig kombiniert. Trotz Erkrankung sollen bereits erste Arbeitsversuche realisiert werden. Gelingen soll dies durch gezielte Lobbyarbeit bei Arbeitgebern. Das Zusammenspiel und die Korrelation von Arbeit und Gesundheit soll in den Fokus der täglichen Integrationsarbeit gelangen, indem Checkbögen für KundInnen (auf freiwilliger Basis) zur Spiegelung des Gesundheitszustandes eingeführt werden. Mitarbeitende erhalten dementsprechende Schulungssequenzen zur Stärkung der Fachkompetenz. Vorträge zu Gesundheitsthemen für KundInnen und Personal schaffen neue Blickwinkel. Eine Online-Plattform mit lokalen Unterstützungsmöglichkeiten diverser Kostenträger und Einrichtungen soll geschaffen werden, um einfachen Zugriff auf Angebote, mehr Transparenz und Selbstbestimmtheit für jedermann zu ermöglichen.



Beginn:

15.11.2019


Abschluss:

14.11.2022


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125922


Informationsstand: 01.04.2020