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Angaben zum Forschungsprojekt

Spurwechsel - Rehawerkstatt Spurwechsel

Leitgedanke:
"Wieder teilhaben durch verbesserte Gesundheit. Neue Wege in den Alltag und ins Berufsleben."

Mit diesen Leitgedanken richtet sich 'Spurwechsel' an Personen, die trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder auf dem Arbeitsmarkt "Fuß fassen" möchten. Als erster Projektempfänger im Land Hessen möchte der Landkreis Darmstadt-Dieburg neue Wege der Aktivierung und Kontaktaufnahme gehen und Menschen zu Hause erreichen, die eine Unterstützung vor Ort benötigen. Durch die "aufsuchende Arbeit" sollen Menschen in ihrem Lebensumfeld "abgeholt" und gefördert werden.
Zudem bekommt eine besondere Aufmerksamkeit die 'Verknüpfung von Gesundheit und Arbeit'. Im Projekt wird sich neuen Wegen gewidmet, die eine berufliche Teilhabe, trotz Gesundheitsproblematiken, ermöglichen.
Bis zum Projektende soll eine Teilnehmenden-Zahl von N=155 erreicht werden.

Zielgruppe:
SGB II Leistungsbeziehende mit gesundheitlichen Einschränkungen, die Vermittlungshemnisse aufzeigen und bisher nicht in angemessener Weise gefördert werden.

Übergeordnete Ziele:
Soziale Teilhabe, berufliche Teilhabe und die gesundheitliche Stabilisation

Förderziele:
Erreichen von erwerbsfähigen Leistungsbeziehern, die bisher nicht in angemessener Weise gefördert werden können, z.B. dauererkrankte Personen (chronische, psychische, Sucht-Erkrankungen) oder Personen mit unklarem Reha-Anspruch.
Erkenntnisgewinn, wie die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch besser erhalten bzw. wiederhergestellt werden kann.
Erprobung innovativer Leistungen und innovativer organisatorischer Maßnahmen (zur Teilhabe am Arbeitsleben)
Erkenntnisse über Ansätze zur Übertragbarkeit und Verstetigung

Innovationspotenzial:
1. Freiwilligkeit, Individualität und Selbst-Empowerment
2. Ein langer Trainingszeitraum: Individuelle Projektteilnahme bis zu 18 Monaten
3. Neue Wege der Ansprache und Aktivierung, im Sinne von "Geh- statt Komm-Strukturen", die aufsuchende Teilnehmenden-Akquise und die Förderung im Lebensumfeld
4. Die Verknüpfung von "Gesundheit und Arbeit", über eine Verzahnung von Unterstützungsangeboten zur gesundheitlichen Rehabilitation und beruflichen Teilhabe
5. Engere und neue Vernetzungsstrukturen: jobcenterintern und in der regionalen und überregionalen Schnittstellenarbeit zu anderen Leistungsträgern und Kooperationspartnern

Projektverlauf:
Das Projekt verläuft über 4 Phasen.
Die Phase 1 dient zur Teilnehmergewinnung. Über die Anlehnung an die ICF erheben wir mit den Teilnehmer*innen in Phase 2 ihren Gesundheitszustand, sowie ihre berufliche und soziale Teilhabe. Individuelle Ziele werden anhand einer ganzheitlichen Betrachtungsweise erhoben, mit dem Blick auf die Fähigkeiten, die individuelle Teilhabe und die Kontextfaktoren. In der Phase 3 werden Einzel- oder Gruppenmaßnahmen, mit aufsuchenden Charakter, durchgeführt.
Das Projekt schließt nach 18 Monaten mit der Nachsorgephase 4 ab. Die Alltagstransferbegleitung und ein Maßnahme-übergreifendes Unterstützungs- Management stehen dabei besonders im Fokus.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.10.2019


Abschluss:

30.09.2024


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



Weitere Informationen


Abstract

Rehawerkstatt Spurwechsel

Focuses:
- unemployed sick people with hartz 4 (mental illness, drug patients)
- people who need a home visit 'help at home'
- helping those without a job into work and making work pay
- support to get a job into work
- connect: 'health care and work'


Referenznummer:

R/FO125911


Informationsstand: 27.03.2020