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Angaben zum Forschungsprojekt

reHa-rehapro_Hamburg - Haus für Gesundheit und Arbeit

Das "Haus für Gesundheit und Arbeit" bietet für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, insbesondere für psychisch Erkrankte, eine niederschwellige, offene Anlaufstelle, in welcher diese eine bedarfsorientierte Beratung und gegebenenfalls weitere Leistungen erhalten können, wenn ihre Erwerbsfähigkeit gefährdet ist bzw. wiederhergestellt werden soll.

Die Projektpartner wirken dabei darauf hin, dass die Ratsuchenden zu einem möglichst frühen Zeitpunkt - idealerweise im Vorfeld einer sich abzeichnenden Erwerbsbeeinträchtigung - auf das Angebot des Hauses für Gesundheit und Arbeit aufmerksam werden (können).

In einem ersten Schritt werden im Zuge einer Eingangsdiagnostik die Anliegen der Ratsuchenden vorgeklärt und geprüft, ob ein Einstieg in das Angebot des "Hauses für Gesundheit und Arbeit" zielführend ist und die Ratsuchende/der Ratsuchende die Voraussetzungen erfüllt (begründete Vermutung, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht nur vorübergehend ist). Ist dies nicht der Fall, erhält die Ratsuchende/der Ratsuchende eine Verweisberatung in Bezug auf andere für das Anliegen zielführende Hilfen.

Sollte die Ratsuchende/ der Ratsuchende für eine weitergehende Betreuung im Rahmen des Projekts in Betracht kommen, erhalten diese in einem weiteren Schritt eine am individuellen Bedarf orientierte Unterstützung, welche aus einem rechtskreisübergreifendes Fallmanagement inkl. Diagnostik/Assessment besteht. Hierfür stehen sowohl das vorhandene gesetzliche Leistungsspektrum der Sozialleistungsträger (beispielsweise medizinische und berufliche Rehabilitationsangebote, arbeitsmarktpolitische Instrumente, Eingliederungshilfen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch sowie aus der Ausgleichsabgabe finanzierte Leistungen des Integrationsamtes) als auch weit gefächerte sonstige Unterstützungsangebote (u.a. unabhängige Teilhabeberatung, Gesundheitsberatung sowie Selbsthilfeangebote) zur Verfügung.



Beginn:

01.01.2020


Abschluss:

31.12.2024


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125902


Informationsstand: 07.08.2020