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Angaben zum Forschungsprojekt

PINA - Modellvorhaben zur Steigerung der Präventionsinanspruchnahme

Zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit ihrer Versicherten bieten die Träger der Deutschen Rentenversicherung Präventionsleistungen an. Leider bleibt deren Inanspruchnahme weiterhin auf geringem Niveau. Ursachen liegen neben weiterhin bestehenden Informations- und Wissensdefiziten dabei v.a. auch in der bisherigen Ausgestaltung der Prävention. So lässt sich diese für Versicherte häufig nur schwer mit ihrer Erwerbsarbeit vereinbaren, insb. wenn sie im Schicht- oder Außendienst tätig sind oder nach der Arbeit familiären Verpflichtungen nachkommen müssen. Für Arbeitgeber zieht die Teilnahme von Mitarbeitern durch deren Arbeitsausfall ferner immer auch finanzielle Einbußen nach sich. Ihre Motivation, Mitarbeiter zur Prävention zu animieren, ist dementsprechend gering. Mit dem Ziel die Inanspruchnahme von Präventionsleistungen deutlich zu steigern, wird mit dem Modellprojekt ‚PINA‘ der DRV Berlin-Brandenburg nun ein stärker auf die Bedürfnisse von Versicherten und ihren Arbeitgebern ausgerichteten Präventionsangebot erprobt. Informations- und Wissensdefizite und Barrieren bei der Antragstellung sollen verringert, die Vereinbarkeit mit Erwerbs- und Privatleben erhöht und der entstehende Arbeitsausfall über eine Ausgleichzahlung an Arbeitgeber finanziell abgefedert werden. Das Vorhaben richtet sich an alle in der Modellregion Berlin-Brandenburg bei der DRV Berlin-Brandenburg, DRV Bund und DRV Knappschaft-Bahn-See versicherten Beschäftigten mit Präventionsbedarf i.S. des § 14 Abs. 1 Satz 1 SGB VI.



Beginn:

01.11.2019


Abschluss:

30.04.2024


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



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Abstract

PINA - Project for increasing the access to prevention

To prevent the development and chronification of diseases and work disability, the German pension insurance offers multimodal prevention measures to their insured persons. Unfortunately these measures are still rarely used by the targeted group. Besides a lack of information and knowledge about the provided measures, this can also be traced back to the highly bureaucratic application procedure and the current form of service provision, which makes it hard for users to arrange their participation in prevention measures with their private and working life. Furthermore, work absences of employees taking part in prevention measures lead to financial losses on the side of their employers and therefore reduce the willingness of the latter to support or even promote the participation of their personnel.
With the aim to increase the number of applications and accomplished prevention measures (fourfold increase within two years), the pilot project 'PINA' develops and evaluates a simplified application procedure, an adapted form of service provision and a financial compensation for employers.


Referenznummer:

R/FO125895


Informationsstand: 13.12.2019