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Angaben zum Forschungsprojekt

Hand in Hand

"Hand-in-Hand" ist ein rechtskreisübergreifendes Modellprojekt der Arbeitsagentur Weiden.
Projektpartner ist Job-Trans Weiden, regionaler Träger des Integrationsfachdienstes (IFD).

Im Wesentlichen geht es um die Erprobung neuer Vorgehensweisen bzw. Unterstützungsangebote bei der Integration schwerbehinderter Menschen in Beschäftigung. Der Titel "Hand-in-Hand" verweist auf ein wesentliches Merkmal der neuen Strategieansätze: das vernetzte Vorgehen aller am individuellen Integrationsprozess beteiligten Akteure. Schwerbehinderte Menschen sind die Hauptakteure des Projektes: Sie planen aktiv ihre berufliche Zukunft, Hand in Hand mit den Projektpartnern. Sie werden individuell beraten und auf dem Weg in eine erfolgreiche Arbeitsstelle unterstützt.

Wichtigster Bestandteil des Projektes sind betriebliche Erprobungen. Diese sind für die arbeitssuchenden Menschen mit Behinderungen der Türöffner für eine erfolgreiche Integration. Die Besonderheit des Projektes ist, dass die Arbeitszeit flexibel mit drei Stunden täglich beginnen und je nach Belastbarkeit stufenweise bis zu 8 Std. täglich erhöht werden kann. Möglich sind betriebliche Erprobungen bis zu 3 Monaten im gleichen Unternehmen.
Der Betrieb bestimmt einen Paten, der als Ansprechpartner die Eingliederung des behinderten Menschen begleitet. Der Einsatz des Betriebspaten wird pauschal vergütet. Die Teilnehmer erhalten für die Zeit der betrieblichen Erprobung ebenfalls eine pauschale Aufwandsentschädigung.

Eine Beschäftigungssicherung durch den IFD für die ersten 6 Monate des Arbeitsvertrages schließt sich an, um eine Auflösung innerhalb der Probezeit zu verhindern.

Neben finanzieller Unterstützung sieht das Projekt auch umfangreiche Beratungsangebote für den Betrieb vor.

Zur Sicherung des Beschäftigungsverhältnisses begleitet der IFD Betrieb und Arbeitnehmer ab Beginn des Arbeitsvertrages die ersten sechs Monate, um beim Auftreten von Problemen beratend einschreiten zu können.

Das Projekt "Hand-in-Hand" will auch die Selbsthilfepotentiale der Bewerber aktivieren und fördern. Durch den Aufbau entsprechender Selbsthilfestrukturen wird ein organisatorischer Rahmen zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung geschaffen.

Nicht zuletzt sieht das Projekt den Einsatz eines "Hand-in-Hand-Mobils" vor. Dabei handelt es sich um einen Kleinbus, der zur aufsuchenden Beratung von Bewerbern mit ungünstigen Verkehrsanbindungen sowie als Mittel zur kurzfristigen Überbrückung individueller Mobilitätsprobleme genutzt werden kann.



Beginn:

01.05.2015


Abschluss:

30.04.2018


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) - gefördert aus Mitteln des Ausgleichsfonds
Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen"
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMAS



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125706


Informationsstand: 13.01.2020