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Angaben zum Forschungsprojekt

PiA - Perspektive in der Altenhilfe

Das Projekt richtet sich an junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung aus den Bereichen Übergang Schule-Beruf und Übergang Werkstatt-Allgemeiner Arbeitsmarkt, die sich für eine Berufstätigkeit in Einrichtungen der stationären Altenhilfe qualifizieren möchten.

Ein Schwerpunkt der Qualifizierung liegt im Bereich der einfachen betreuenden Tätigkeit, wobei ein qualifizierender Abschluss nach § 87b SGB XI zum Betreuungsassistenten möglich ist.

In einer 18-monatigen Qualifizierung können die Teilnehmer durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis ihr erworbenes Wissen und Können direkt im Praktikumseinsatz umsetzen und erproben. So lernen sie die betriebliche Wirklichkeit kennen und können sich in einem geschützten und begleiteten Rahmen mit ihr auseinandersetzen. Den Einrichtungen der stationären Altenhilfe bietet die Teilnahme die Möglichkeit, die Jugendlichen kennenzulernen und einen Blick für deren besondere Fähigkeiten, auch im Hinblick auf eine spätere Beschäftigung, zu entwickeln.

Im Kontext des bestehenden Fachkräftemangels in Pflegeeinrichtungen, der sich weiter verschärfen wird, bestehen gute Chancen auf eine Beschäftigung im Bereich der niedrigschwelligen Tätigkeiten.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.01.2014


Abschluss:

30.06.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125636


Informationsstand: 03.01.2020