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Angaben zum Forschungsprojekt

KOPI - Kooperationsprojekt Inklusion - Implementierung von Inklusionskompetenz bei Kammern (IvIK)

Zielsetzung:

Zur Implementierung von lnklusionskompetenz wird bei der IHK Nordschwarzwald ein Projektbüro eingerichtet. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungschancen schwerbehinderter Menschen bei den Mitgliedsunternehmen im Kammerbezirk.

Projektthema:

Schwerpunktthema der Aktivitäten der IHK wird dabei die duale Ausbildung schwerbehinderter junger Menschen sein. Die IHK strebt eine enge Kooperation mit dem lntegrationsamt, den Integrationsfachdiensten und einer Einrichtung der Behindertenhilfe (Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH) an, um von den Erfahrungen dieser Stellen profitieren und Synergieeffekte nutzen zu können.

Aufgaben und Inhalte:

Das Projektbüro soll als zentrale Anlaufstelle über Möglichkeiten der dualen Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher beraten und die Mitgliedsunternehmen in allen Belangen der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben unterstützen. Durch Informationsveranstaltungen und gezielte Fortbildungsangebote soll die Informationslage zum Thema Inklusion bei den Betrieben verbessert werden. Die Beratung über die Ausbildungsfähigkeit von schwerbehinderten Menschen, die Durchführung von Kompetenzanalysen für potenzielle Bewerber/innen und die Übernahme eines Fördermittelmanagements sollen Unternehmen dazu motivieren, sich diesem Personenkreis verstärkt zuzuwenden. Auch das Angebot von Bildungspatenschaften und von bedarfsorientierten, praktischen Intensivtrainings sowie von lnklusionscoachings soll die Ausbildungs- und Beschäftigungsbereitschaft bei den Unternehmen erhöhen.

Außerdem werden für das kammereigene Personal Schulungsangebote zum Thema Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen konzipiert. Ziel ist es, die IHK-Mitarbeiter/innen des Bildungsbereiches im Rahmen des Projektes soweit zu schulen, dass dieser Mitarbeiterstamm in der Lage ist, nach Ende des Projektes die Beratungs- und Betreuungsarbeit weiterzuführen und auch regelmäßig weitere Veranstaltungen und Aktivitäten zur lnklusionsthematik durchzuführen.



Beginn:

01.06.2013


Abschluss:

31.05.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125511


Informationsstand: 04.12.2019